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Jahn Bad Freienwalde gewinnt ersten Wintercup der Fußball-A-Junioren / Gastgeber Einheit Bernau Dritter

Premiere geglückt

Spielgerät stets im Blick: Die A-Junioren von BSC Marzahn und Einheit Bernau liefern sich auf dem Hallenparkett ein spannendes Spiel.
Spielgerät stets im Blick: Die A-Junioren von BSC Marzahn und Einheit Bernau liefern sich auf dem Hallenparkett ein spannendes Spiel. © Foto: MOZ/Sergej Scheibe
Lukas Grybowski / 08.02.2018, 05:36 Uhr
Bernau (MOZ) Bernau. Beim ersten Wintercup der A-Junioren der TSG Einheit Bernau setzten sich Fußballer von Jahn Bad Freienwalde vor dem BSC Marzahn und dem ersten Team der Gastgeber in der Bernauer Erich-Wünsch-Halle durch.

Schnelle Kombinationen, spannende Neunmeter-Schießen und dramatische Aufholjagden boten die A-Junioren bei ihrer Turnierpremiere im Rahmen des 7. Wintercup der TSG Einheit Bernau. Schlussendlich setzt sich Jahn Bad Freienwalde im Finale des Hallenfußballturniers mit 4:2 gegen die Berliner vom BSC Marzahn durch. Während Einheit Bernau I auf dem dritten Platz landete, reichte es für Einheit Bernau II zu Platz sieben.

Dabei kommt Einheit I gut durch die Gruppenphase und landet in der Gruppe A mit sieben Punkten auf Platz eins, dicht gefolgt vom BSC Marzahn (sechs Zähler). Der SV Biesenthal und Rot-Weiß Werneuchen komplettieren die Gruppe. Für Rot-Weiß Werneuchen lief das Turnier mit dem letzten Platz insgesamt weniger erfolgreich. "Bei Hallenturnieren steht bei uns generell der Spaß im Vordergrund. Jeder der Zeit und Lust hat, kann das nutzen, um sich selbst fit zu halten. Wir haben am 24. Februar noch unser eigenes Turnier in Werneuchen und werden jetzt so langsam in die Vorbereitung auf die Rückrunde starten", erzählt Werneuchens Coach Marcel Bansen.

In Gruppe B bietet sich ein ähnliches Bild. Der SV Karow (sieben Zähler) gewinnt die Gruppe mit einem Punkt Vorsprung auf Bad Freienwalde. Lok Eberswalde landet auf Platz drei und Einheit Bernau II auf Rang vier der Gruppe. Lok Eberswaldes Trainer Alexander Bogdain ist dennoch zufrieden mit seinem Team: "Ich bin zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Nach einer 3:0-Niederlage zum Auftakt haben wir uns im Verlauf des Turniers gesteigert. Wir trainieren sonst nur in einer relativ kleinen Halle, da war die Umstellung auf die große Halle am Anfang etwas schwierig. Unser Ziel war es nicht Letzter zu werden. Das haben wir gut erreicht. Jetzt können wir entspannt in die Vorbereitung starten."

Im ersten Halbfinale verliert Einheit Bernau etwas unglücklich mit 0:2 gegen den späteren Turniersieger, während Marzahn im zweiten Halbfinale den SV Karow mit 5:2 deutlich besiegt. Besonders dramatisch ging es im Spiel um Platz fünf zwischen dem SV Biesenthal und Lok Eberswalde zu. Nach einer 3:0-Führung der Eberswalder kommen die Biesenthaler Sekunden vor dem Ende noch zum 3:3-Ausgleich. Schlussendlich kann der SV Biesenthal dann auch noch das Neunmeterschießen mit 5:4 für sich entscheiden. "Es war ein guter Test in der Vorbereitung und die Jungs haben beim 0:3-Rückstand Moral gezeigt", so Biesenthal-Coach Felix Kaminski. "Wir sind vollkommen zufrieden und es war eine willkommene Abwechslung zum Training draußen", so Kaminski weiter. "Wir wollten sowieso mal ein Neunmeterschießen in der Halle machen", erklärt Lok Eberswaldes Trainer Alexander Bogdain den Einbruch seiner Mannschaft im Anschluss lachend.

Die Gastgeber von Einheit Bernau sichern sich durch einen 2:1-Sieg über den SV Karow den dritten Platz. Im Finale schlägt Bad Freienwalde den BSC Marzahn mit 4:2 und sichert sich den Titel beim ersten Wintercup der A-Junioren der TSG.

Mit weiteren Titeln machten sich die Bad Freienwalder wieder auf den Heimweg. Die Trainer der acht Teilnehmer Teams wählten Anton Seyfarth zum besten Spieler des Turniers. Sechs Treffer erzielte sein Teamkollege Friedrich Tänzer im Turnierverlauf, so viele wie kein anderer Spieler. Als bester Torwart des Turniers wurde Tim Langrock von der TSG Einheit Bernau geehrt.

"Zum ersten Mal waren die A-Junioren bei diesem Turnier mit dabei. Es lief alles super und ich denke, dass wir das im nächsten Jahr so auch wiederholen", sagte Organisator Steffen Scholz nach Turnierende.

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