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Unioner Freudentaumel
Handball-Krimi liefert Aufregung pur

Raus mit der Freude: Die Frauen des SV Union bejubelten nach einem harten Stück Arbeit den knappen 22:21-Heimerfolg im Spitzenspiel gegen den PCK Schwedt.
Raus mit der Freude: Die Frauen des SV Union bejubelten nach einem harten Stück Arbeit den knappen 22:21-Heimerfolg im Spitzenspiel gegen den PCK Schwedt. © Foto: MZV/Gunnar Reblin
Gunnar Reblin / 12.02.2018, 07:30 Uhr - Aktualisiert 12.02.2018, 14:13
Neuruppin (MZV)

Neuruppiner Frauen ringen Schwedt in mitreißender Partie nieder
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Unioner Siegesjubel nach Handball-Krimi

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14 Sekunden vor dem Ende nahm sich Carolin Ramin, die sich zuvor schon als überaus treffsicher präsentierte, den entscheidenden Wurf. Drin. 22:21. Der letzte Angriff der Schwedterinnen verpuffte in der Neuruppiner Abwehr. Ein letzter Freiwurf. In die Mauer. Jubel. Unioner Glückseligkeit. Ein hart erkämpfter Heimsieg war eingetütet. Trainer Tony Palmowske schnaufte einfach nur erleichtert durch. "Dieses Spiel hatte den erwarteten Spitzenspiel-Charakter. Das war nichts fürs Herz." Er bezog dies auf die Daueranspannung wären der 60 Minuten. Denn ansonsten war diese Partie sehr wohl etwas für Herz - fürs Handballer-Herz. Rauf und runter. Emotionen. Beherzte Zweikämpfe - samt vieler Verletzungspausen. Leider auch eine schwerwiegendere Blessur: Unions Greta Uhlenbrock knickte Mitte der zweiten Halbzeit böse um. Wohl ein Außenbandriss (siehe nebenstehendes Interview).

Nach einer 5:3-Führung zu Beginn schwächelte das Heimteam. Schwedt, angetrieben von einer überragenden Olivia Bresinske, die quasi aus allen Lagen traf, zog ein klasse Spiel auf. Schnelle, einstudierte Angriffe. "Der Grundstein für die Wende und schließlich auch für den Sieg war dann die super Abwehr in Hälfte zwei", befand Unions Trainer Palmowske. Dabei vergaß er auch die tollen Fans nicht. 150 Zuschauer. Durchweg volle Ränge.

Und vorn war Antonia Köhler am Kreis kaum zu halten. Den Schwedterinnen, nur zu neunt angereist, schwanden sichtlich die Kräfte. Und dennoch blieb es bis zur letzten Sekunde eine Partie auf Messers Schneide.

Die Statistik zum Spitzenspiel:

Zuschauer: 183

Schiedsrichter:

Tobias Altmann / Marcel Hennigs (beide Wittstock)

Zeitstrafen: Union (6) - Schwedt (4)

Siebenmeter: Union 3/3 - Schwedt 5/4

Spielverlauf: 5:3 (11.), 6:7 (21.), 9:13 (30.), 17:16 (45.), 21:18 (24.), 21:21 (59.), 22:21 (60.)

Union Neuruppin: Lüdecke - Ulmer, Heitepriem, Lieske (1), Maurer (2), Ramin (9/3), Uhlenbrock (1), Röckner, Müller (1), Neumann, Köhler (5), Dayss (2)

SSV PCK Schwedt: Luckow - Kletschkowski (1), Schumann (2), Hübner, Hahne (3), Meißner (2), Bresinske (12/2), Orlab (1), Wegner

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