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Bürgermeister-Wahlkampf
Heiße Phase ohne Amtsinhaber

Rene Wernitz / 13.02.2018, 14:47 Uhr
Rathenow (BRAWO) Nur noch elf Tage bis zur Bürgermeisterwahl in verschiedenen märkischen Kommunen. Der Wahlkampf befindet sich unter anderem in Brandenburg an der Havel, Strausberg, Fürstenwalde, Wustermark und Rathenow in der sogenannten heißen Phase. Gewählt wird am 25. Februar.

In der havelländischen Kreisstadt wollen fünf Kandidaten in den Chefsessel des Rathauses. Wegen fortdauernder Erkrankung des Amtsinhabers, der seinerseits den Posten für weitere acht Jahre behalten will, ist das Rathenower Wahlkampfgeschehen gegenwärtig auf vier Kandidaten beschränkt. Daher ist Kandidat Ronald Seeger (CDU) nicht im 25-minütigen Sendeformat zur Bürgermeisterwahl im neuen IP-TV-Kanal meinbrandenburg.tv zu sehen. Einzelkandidat Christian Kaiser wollte offenbar nicht an dieser Befragungsaktion teilnehmen. Er hätte nach Erhalt der Ankündigungs-Mail seine Teilnahme abgesagt, wie es seitens der Kanalbetreiber heißt, die in Rathenow ansässig sind. Daher sind nur Thomas Baumgardt (SPD), Daniel Golze (Die Linke) und Einzelbewerber Ulf Michaelis mit den Antworten auf ihnen gestellte Fragen zu sehen.

Auf dem Siedepunkt des Wahlkampfs, am Abend des 21. Februar, findet im Kulturzentrum ein Kandidaten-Forum statt. Ab 18.30 Uhr will die Märkische Allgemeine die dort anwesenden Kandidaten vor reichlich Publikum befragen. Die Kapazität dafür beträgt rund 450 Plätze.

Übrigens: Auch in Rathenow endet 2018 die achtjährige Amtszeit des Bürgermeisters regulär. Doch in manchen Städten stehen Wahlen aus anderen Gründen an. So hat Dietlind Tiemann (CDU) nach Erringung des Direktmandats für den Bundestag das Amt der Oberbürgermeisterin in Brandenburg an der Havel niedergelegt. In Forst (Spree-Neiße) ist Philipp Wesemann (SPD) abgewählt worden. In Panketal (Barnim) war Bürgermeister Rainer Fornell (53 Jahre/SPD) im Januar dieses Jahres einem Herzinfarkt erlegen. Auch in Guben (Spree-Neiße) muss neu gewählt werden, da sich durch den Tod des Bürgermeisters eine Lücke im Rathaus auftat. Klaus-Dieter Hübner (FDP) verstarb im Dezember 2017 nach langer Krankheit im Alter von 66 Jahren. Infos zu den Wahlterminen auf www.wahlen.brandenburg.de.

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