Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Staatsanwalt ermittelt im Potsdamer Rathaus

Äußerte sich zum Korruptionsvorwurf: der Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD)
Äußerte sich zum Korruptionsvorwurf: der Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) © Foto: dpa/Bernd Settnik
dpa / 13.02.2018, 17:44 Uhr
Potsdam (dpa) Die Staatsanwaltschaft Neuruppin geht einem Korruptionsverdacht im Potsdamer Rathaus nach.

Gegen einen Mitarbeiter der Stadtverwaltung werde wegen des Verdachts der Vorteilsnahme ermittelt, teilte die Stadt am Dienstag mit. Zuvor hatte die Justiz im Rathaus Beweise gesichert und Mitarbeiter vernommen.

Anonyme Hinweise gegen einen Mitarbeiter im Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt seien bereits Mitte Dezember bekannt worden. Weil der Sachverhalt innerhalb der Behörde nicht vollständig aufgeklärt werden konnte, sei dann Ende Januar die Staatsanwaltschaft eingeschaltet worden, hieß es weiter.

„Die Landeshauptstadt sichert den Ermittlungsbehörden die vollständige Kooperation zu. Es ist in unserem Interesse, dass die Vorwürfe unverzüglich und umfassend aufgeklärt werden“, erklärte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD).

Bis zum Beweis des Gegenteils gelte die Unschuldsvermutung. Sollte aber persönliches Fehlverhalten festgestellt werden, werde dies disziplinarisch geahndet. Zudem werde geprüft, ob strukturelle Defizite vorliegen. Dazu sei auch eine Anwaltskanzlei beauftragt worden.

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2018 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG