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Sandkruger Malerin Christiane Gohlke lädt bereits Anfang März zur Osterausstellung ein

Osterausstellung
Vom Wachtel- bis zum Straußenei

Ob das klassische Hühnerei oder das Ei vom Strauß: Christiane Gohlke zaubert auf alle ovalen Produkte den Frühling. Angesagt sind diesmal vor allem blumige Motive.
Ob das klassische Hühnerei oder das Ei vom Strauß: Christiane Gohlke zaubert auf alle ovalen Produkte den Frühling. Angesagt sind diesmal vor allem blumige Motive. © Foto: MOZ/Thomas Burckhardt
Viola Petersson / 15.02.2018, 06:00 Uhr
Chorin (MOZ) In den Geschäften haben Hasen und Eier längst die Regale erobert. Und so zieht denn Malerin Christiane Gohlke nach. Oder vielmehr vor. Früher als in den Vorjahren lädt die Sandkrugerin zur traditionellen Osterausstellung in den Choriner Ortsteil ein. Nämlich bereits vom 2. bis 4. März, also vier Wochen vor dem Frühlingsfest. Der Grund, so verrät sie, sei ganz praktischer Natur. "Am 6. Mai gibt es bereits den Tag des offenen Ateliers. Da war die Zeit der Vorbereitung doch immer recht knapp." Im Übrigen, davon ist Gohlke überzeugt, hätten die Barnimer längst Frühlingsgefühle. Nach Beobachtung der Kundenströme in den vergangenen Jahren habe sie zugleich die Öffnungszeiten vereinheitlicht.

Etliche Neuheiten wird der Besucher auch im Sortiment selbst entdecken. Sowohl im reinen Ausstellungs- wie im Verkaufsteil. Der nicht verkäufliche Part sei im Laufe der Jahre auf mehr als 100 Arbeiten angewachsen, so die Künstlerin. Zu den Besonderheiten zählt Christiane Gohlke vor allem eine Eierkrippe. Was zunächst seltsam klingt und merkwürdig anmutet, erklärt die Sandkrugerin so: Ostern sei ein christliches Fest, ein hoher kirchlicher Feiertag. "Diesen Bezug zur Religion wollte ich bewusst herstellen." Und da sie das Projekt in der Adventszeit in Angriff nahm, lag eine Umsetzung in Form der Krippe irgendwie nahe. Die Hauptfiguren des Krippenspiels wurden aufs Ei gebannt - und wegen des festlichen Charakters mit Strass-Steinen komplettiert. "Das hat richtig Spaß gemacht", so die Malerin. Auch ein Eier-Triptychon (mit einem Gedicht) sowie diverse "Spielereien" dürften ihre Bewunderer finden. Ebenso wie halbierte Eier. "Die habe ich mit der Schere aufgeschnitten", erklärt die Schöpferin. Geht da nicht so manches Exemplar zu Bruch? "Nein, mit der Zeit hat man ein Gefühl dafür."

In puncto Motive dominieren in diesem Jahr Blumen: Mohn, Azaleen, Frühblüher. Wobei Hasen nicht fehlen dürfen, ebenso wenig wie Füchse und Igel. Apropos Tiere: Sie haben natürlich auch an der 16. Ausstellung Gohlkes eine entscheidende Aktie. Denn die Hühner, Gänse, Enten und Wachteln haben wieder pünktlich und zuverlässig für das Material gesorgt. "Am liebsten", so verrät Gohlke, "verarbeite ich Enteneier." Deren Oberfläche sei nämlich "fast wie Porzellan".

Kürzlich hat die Sandkrugerin aber noch einen ganz neuen Rohstoff für sich entdeckt: Beton. Daraus fertigt sie Skulpturen, vornehmlich Tierfiguren. Zu sehen gibt es die ab 6. Mai.

Osterausstellung im Scheunenflur Gohlke, Angermünder Straße 21 in Sandkrug: 2. bis 4. März, jeweils von 13 bis 17 Uhr; Eintritt frei

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