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Baugrunduntersuchung für geplante Brücke abgeschlossen / Bericht liegt Ende Februar vor

Geplante Brücke
Böse Überraschungen im Erdreich bleiben aus

Mitte Januar begann die Baugrunduntersuchung: Der Abschlussbericht soll Ende des Monats vorliegen.
Mitte Januar begann die Baugrunduntersuchung: Der Abschlussbericht soll Ende des Monats vorliegen. © Foto: MOZ/Thomas Pilz
Matthias Henke / 15.02.2018, 09:14 Uhr
Fürstenberg (MOZ) "Keine unlösbaren Probleme" bereite das Erdreich dem geplanten Brückenbau über die Havel zwischen Feldbäckerei-Gelände und Schliemannstraße. Das gab Fürstenbergs Bauamtsleiterin Sylvia Jandt am Donnerstag bei der Sitzung des Bauausschusses bekannt. Zwar soll der abschließende Ergebnisbericht erst Ende des Monats vorliegen, doch lasse sich bereits sagen, dass es im südlichen Bereich sprich am Ufer der Feldbäckerei "sehr gut" aussehe. Nördlich der Havel sei zwar "im Untergrund ein bisschen was zu tun". So seien die beauftragten Fachleute dort auf einen Graben beziehungsweise ein früheres Hafenbecken gestoßen. Dies stelle aber mitnichten ein K.-o.-Kriterium für den geplanten Brückenbau dar.

Mitte Januar hatte östlich der Bahnbrücke, wo die Fußgänger- und Radfahrerbrücke entstehen soll, die Baugrunduntersuchung begonnen. Festgestellt und beurteilt werden sollte, wie sich die Bodenzusammensetzung auf die Gründung des Brückenbauwerks, die angrenzenden Rampen sowie die geplante Aussichtsplattform auswirkt. Zehn bis 20 Meter tief drangen die Experten der Firma H+P Geotec Erfurt mit ihren Bohrmaschinen ins Erdreich ein. Sogenannte Bohrkerne wurden entnommen, desgleichen Boden- und Grundwasserproben. Außerdem galt es, die Dichte der Lagerung von Schichten im Erdreich mittels Druck- und Rammsondierungen festzustellen.

Zurückgerudert ist die Bauamtsleiterin während der Ausschusssitzung indes von einer in der Vergangenheit kommunizierten Kostenschätzung, die unter den Fürstenberger Stadtverordneten für einige Verwirrung gesorgt hatte. "Die 1,6 Millionen Euro waren lediglich eine von mir auf vorherige Zahlen aufgepfropfte Schätzung aufgrund der konjunkturellen Entwicklung", so Jandt. Es gebe aber noch keine fertige Entwurfsplanung für das Brückenbauwerk und daher auch noch keine belastbaren Zahlen. "Das wird mir nicht noch einmal passieren", sagte die Bauamtsleiterin weiter.

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