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1. Altlandsberger Budenzauber für Altherren-Fußballer um den 1. Brauerei-Pokal ein voller Erfolg

Hallenfußball
Markenzeichen: Tore und Spaß

Ausgelassene Freude: Die Altherren-Fußballer von Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf, ausgestattet mit den imposanten Trophäen, bejubeln in der Altlandsberger Erlengrundhalle ihren Turniertriumph
Ausgelassene Freude: Die Altherren-Fußballer von Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf, ausgestattet mit den imposanten Trophäen, bejubeln in der Altlandsberger Erlengrundhalle ihren Turniertriumph © Foto: Edgar Nemschok
Burkhard Bartelt / 15.02.2018, 12:42 Uhr
Altlandsberg (MOZ) Altlandsberg. Fußball in der Erlengrund-Halle, in der ja sonst fast nur Handball gespielt wird - ja, das geht. In gleich zwei Turnieren ging es um den 1. Altlandsberger Brauerei-Pokal. Bei den Alt-Senioren der Ü 50 gewann Eintracht Bötzow, bei den Jüngeren, der Ü 35, Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf.

Nach langjähriger Pause fand wieder ein eigenes Fußball-Turnier des MTV Altlandsberg in der Erlengrund-Halle statt. Während beim Ü 35-Turnier am Nachmittag mit den Teams des MTV Altlandsberg, Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf, SV Gartenstadt, SpG Herzfelde/Rüdersdorf, SG Lichtenow Kagel, SG Grün-Weiß Rehfelde ausschließlich sechs Vereine der Ü 35-Kreisliga West des Fußballkreises Ostbrandenburg im Modus "jeder gegen jeden" um den Pokalsieg spielten, konnten beim Ü 50-Turnier am Vormittag mit SV Rot-Weiß Werneuchen und SV Lichterfelde (Barnim), Eintracht Bötzow (Oberhavel), VfB Fortuna Biesdorf und SSV Köpenick-Oberspree (Berlin) sowie TSG Fredersdorf-Vogelsdorf, SG Rot-Weiß-Neuenhagen und Gastgeber MTV Altlandsberg (Märkisch-Oderland) acht Mannschaften aus drei Brandenburger Landkreisen und Berlin begrüßt werden. Hier wurden in einer Vorrunde in zwei Gruppen (zwölf Spiele) und einer Finalrunde (acht Spiele) sogar noch zwei kleine Halbfinals gespielt, so dass jedes Team eine gleiche Anzahl von fünf Spielen bestritt.

Zum besten Schlussmann wurde Matthias Helbig (MTV Altlandsberg) gewählt, während Ulrich Berger (VfB Fortuna Biesdorf) die Torjägerkrone einheimste. Wenig Mühe mit dem Turnier hatten zudem die beiden Unparteiischen Horst Panwitz und Ralf Witkowski.

Was am Vormittag teilweise schon recht ordentlich anzusehen war, konnte dann mit den Ü 35- Fußballern noch gesteigert werden. Es war schon beeindruckend, welch hohes Tempo die Oldies noch in den Beinen haben. Sieger wurden die Fußballer von Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf. Sie verwiesen den Gastgeber MTV auf den zweiten Platz. Dritter wurde der SV Gartenstadt. Die weiteren Plätze belegten die SpG Herzfelde/Rüdersdorf, die SG Lichtenow/Kagel und schließlich die SG Grün-Weiß Rehfelde.

In der Konkurrenz der Ü 50 siegte Eintracht Bötzow. Hier gab es ein echtes Finale, mit einem Bötzower 3:1-Sieg über die SG Rot-Weiß Neuenhagen. Allerdings musste ein Neunmeter-schießen entscheiden. Im Spiel um Platz drei gewann der MTV gegen den SSV Köpenick-Oberspree deutlich mit 4:1. Auf den Plätzen landeten der VfB Fortuna Biesdorf, SV Lichterfelde, TSG Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf und der SV Rot-Weiß Werneuchen.

Nach den Turnieren herrschte Einklang: Eine sowohl von der Organisation als auch vom sportlichen Niveau gelungene Veranstaltung. Die Altlandsberger Fans freuten sich über ihren André Hinze (neun Tore), der als bester Turniertorschütze (Ü 35) ausgezeichnet wurde. Daniel Semmler (acht Tore) belegte den zweiten Platz.

Die Sozietätsbrauerei und Brennerei Altlandsberg AG, spendierte zwölf Pokale für beide Turniere. Es gab jeweils einen Wanderpokal für den Sieger, drei weitere für die Platzierten, je einen für den besten Torwart und besten Torschützen und darüber hinaus dreimal 50 Liter Bier und für die vier Schiedsrichter je einen Altlandsberger Likör.

Ronny Burkhardt (selbst Ü 50-Spieler), der die Eröffnungen und Siegerehrungen moderierte, war auch der Initiator der Turniere. Da man in Altlandsberg nunmehr von einem vollen Erfolg spricht, werden die Pläne, das Turnier jährlich auszutragen, konkreter. Eventuell soll nun noch ein Turnier mit den ersten Mannschaften dazukommen

Alle Teams erhielten eine Erinnerungsurkunde mit einem Mannschaftsfoto. Zu den auffälligsten Spielern in der Halle, und das nicht nur wegen seines grellgelben Trikots und der tief sitzenden Schirmmütze, gehörte Matthias Helbig im Tor des MTV. Er überraschte durch tolle Paraden und sein gutes Stellungsspiel. Er ließ es sich auch nicht nehmen, gleich in beiden Turnieren zwischen den Pfosten zu stehen. Auf die Frage, wo er früher als Torwart spielte, kam eine ebenfalls überraschende Antwort des Physikers: "Das war heute Premiere, denn ich war bisher immer als Stürmer aktiv." Damit hat er ganz sicher bei den Altherren des MTV einen neuen Mannschaftsplatz gefunden. Bester Torwart wurde indes Marcel Suchantke (SG Lichtenow/Kagel) und André Hinze (MTV Altlandsberg) nahm die Torjägerkanone entgegen.

Alles im Griff hatten auch die beiden Schiedsrichter Maik Rekasch und Ricardo Herdam. Die faire Gangart der Oldies kam ihnen natürlich entgegen.

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