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Die Senioren-Ruderer vom RC Fürstenwalde mit Medaillengewinnen und vorderen Plätzen bei den World Rowing Masters in Bled

Sportlerwahl
Startvorbereitung morgens um sechs

Die erfolgreichen Sieben: Jens Klingberg, Maik Koniczek, Volker Schmidt und Peter Knauthe (hinten von links) sowie Dörte Lenz, Christine Kawalle und Elke Knauthe vom Ruderclub Fürstenwalde
Die erfolgreichen Sieben: Jens Klingberg, Maik Koniczek, Volker Schmidt und Peter Knauthe (hinten von links) sowie Dörte Lenz, Christine Kawalle und Elke Knauthe vom Ruderclub Fürstenwalde © Foto: Henriette Brendler
Henriette Brendler / 15.02.2018, 12:45 Uhr
Fürstenwalde (MOZ) Noch bis zum Montag können die Leser der Märkischen Oderzeitung für ihre Favoriten bei der Wahl der populärsten Sportler des Jahres 2017 in Oder-Spree abstimmen. Die MOZ stellt alle 36Kandidaten vor. Heute: die Mannschaft der Masters-Ruderer vom RC Fürstenwalde 1893.

Für ihre Erfolge im Wettkampfjahr 2016 waren die Masters-Ruderer des RC Fürstenwalde erstmals als Mannschaft für die Sportlerwahl des Kreises nominiert. Warum sie dieses Mal erneut dabei sind, erklärt Jens Klingberg: "Neben unseren Ruderdamen, die schon seit Jahren internationale Siege einfahren, haben wir Männer 2017 ebenfalls erste und zweite Plätze bei den World Rowing Masters erkämpft."

Zur Mannschaft gehören neben dem 51-jährigen Klingberg Elke Knauthe (54), Christine Kawalle (53) und Dörte Lenz (49), Volker Schmidt, Peter Knauthe (beide 52), Maik Koniczek (53) sowie Ines Deutschland (51, Berlin).

Im September waren sie beim Saison-Höhepunkt, der inoffiziellen Ruder-WM für Senioren über 27 Jahre, im slowenischen Bled dabei. "Wir fahren gern zu den internationalen Wettkämpfen, denn die Atmosphäre ist immer toll und man kann sich in den Rennen mit Ex-Profis messen", sagt Elke Knauthe. Dieses Mal seien vor allem Teilnehmer aus den USA, Großbritannien, Norwegen und Dänemark sowie Deutschland an den Start gegangen.

Von den Bedingungen in Bled schwärmen die Masters-Ruderer noch heute. "Der Veranstalter hatte auf der Wiese am See Stellagen für alle Boote aufgebaut. Das war eine ungemeine Erleichterung", berichtet Peter Knauthe. Ungewohnt seien allerdings die frühen Startzeiten gewesen: "Die ersten Starts waren um sieben. Wir mussten deshalb vor sechs Uhr im Dunkeln mit der Vorbereitung auf dem Platz beginnen", erzählt Christine Kawalle.

Geschadet hat das nicht, denn im D-Achter mit fünf anderen Berliner Sportlerinnen gewann das Fürstenwalder Trio sein Rennen und durfte die Siegerplakette mit nach Hause nehmen - für die Plätze 2 und 3 gibt es bei den Masters keine Medaillen.

Im C-Vierer landeten Elke Knauthe, Dörte Lenz, Christine Kawalle und Ines Deutschland auf Rang 2 hinter dem US-Boot. "Dieses Rennen war kurios, denn von Bahn 1 aus konnten wir die Amerikanerinnen auf Bahn 7 nicht sehen, weil die Distanz so groß war. Bis zum Schluss war uns nicht klar, wer eigentlich gewonnen hat", erinnert sich Elke Knauthe. Die 54-Jährige gewann übrigens als Einzige zwei Medaillen, denn sie siegte auch noch im D-Vierer-Lauf mit ihren Berliner Partnerinnen.

Bei den Männern belegte Jens Klingberg im C-Einer den ersten Platz, im Zweier kam er mit Maik Koniczek auf den Rängen zwei und drei ein. Auch Peter Knauthe und Volker Schmidt holten sich, unterstützt von zwei Ruderern aus Rüdersdorf und Grünau, eine Medaille für den Sieg im D-Vierer. Pech hatte das eingespielte Duo im D-Zweier. "Im ersten Rennen sind wir nur Dritter geworden, weil Volker einen Krebs gefangen hat. Und im zweiten Wettkampf ist kurz vor dem Ziel meine Dolle aufgegangen: Wir konnten dann dabei zusehen, wie die anderen Boote an uns vorbeigezogen sind", sagt Knauthe und lacht.

Spaß am Rudersport steht für alle im Masters-Team im Vordergrund. Die körperliche Betätigung, der Sport in der Natur, das gemeinsame Training motivieren die Truppe jede Saison aufs Neue. "Und wenn man mit seinen Rennpartnerinnen befreundet ist, macht Rudern gleich doppelt so viel Spaß", weiß Elke Knauthe. Es gehe ihnen nicht primär ums Gewinnen. "Wenn es klappt, freuen wir uns aber natürlich jedes Mal, denn wir wissen dann, dass sich das Training gelohnt hat", fügt sie hinzu.

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