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Basketball-Abstiegsrunde startet
Geschichte der Havel Towers geht weiter

Trainer Florian Schöttler hatte es schwer aus zwei Teams eine Mannschaft zu bilden.
Trainer Florian Schöttler hatte es schwer aus zwei Teams eine Mannschaft zu bilden. © Foto: MZV
Martin Terstegge / 15.02.2018, 12:54 Uhr
Rathenow (MOZ) Mit vereinten Kräften die Basketball-Oberliga aufrollen - daraus ist bei den Havel Towers nichts geworden. Vor dem Start in die Saison 2017/18 bildeten die langjährigen Rivalen Red Eagles Rathenow und Baskets Brandenburg ein gemeinsames Männerteam, auch dem allgemeinen Spielerschwund geschuldet.

War in den vergangenen Spielzeiten wenigstens eine, wenn nicht sogar beide, Mannschaften in den Play Offs vertreten, so gilt es nun, als Fünfter nach Abschluss der Vorrunde, kleinere Brötchen zu backen. Die Havel Towers müssen in der Abstiegsrunde ran.

Die Spielgemeinschaft erlebte zwar einen tollen Saisonstart, doch schnell stellte sich heraus, dass das Zusammenwachsen noch einige Zeit benötigt. Immerhin kamen zwei Teams mit unterschiedlichen Spielsystemen zusammen, die plötzlich eine Einheit bilden sollten.

Die vielen negativen Resultate waren aber nicht der zuvor befürchteten internen Rivalität geschuldet. Die meisten Spieler kennen sich schon seit Jahren, einige hatten schon beide Trikots getragen. Grüppchenbildung war nicht zu erkennen, der "Teamspirit" war vorhanden. Als die Havel Towers ihre Findungsphase endlich abgeschlossen hatten, war aber auch die Hauptrunde beendet.

Zudem gab es in diesem Jahr eine extrem starke Oberliga. Die Basketballer des USV Potsdam 2 und SSV Lok Bernau 2 hatten die Insider schon vorn erwartet, doch der gute Lauf der BG Lauchhammer 1950 überraschte. Die Oranienburger verstärkten sich zur Hälfte der Hinrunde nochmals enorm und hatten so minimal die Nase vorn.

An diesem Sonnabend (17. Februar) startet die Abstiegsrunde mit der Auswärtspartie beim BBC Cottbus 2, der nach der Vorrunde mit nur einem Punkt den letzten Platz einnahmen. Kommenden Samstag (24. Februar) haben die Havel Towers Heimrecht, um 19 Uhr ist die Vertretung der BG 94 Schwedt zu Gast in der Rathenower Havellandhalle.

Als Ziel haben sich die Towers gesetzt, diese Abstiegsrunde für sich zu entscheiden. Mit dem bisherigen Verlauf sind sie, trotz aller beschriebenen Unwägbarkeiten, ebenfalls sehr unzufrieden. Nach Stand der Dinge sind sich beide Parteien, die Baskets wie die Eagles, einig, den gemeinsamen Weg auch in der kommenden Spielzeit zu bestreiten.

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