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Schröter richtet Task Force ein

Karl-Heinz Schröter (SPD), Innenminister von Brandenburg
Karl-Heinz Schröter (SPD), Innenminister von Brandenburg © Foto: dpa/Bernd Settnik
dpa / 15.02.2018, 16:18 Uhr
Potsdam (dpa) Nach einem Bericht über zu hohe Schadstoffkonzentrationen sollen die neun Schießstände der Brandenburger Polizei erneut überprüft werden.

Eine Task Force solle untersuchen, ob die Lüftungsanlagen möglicherweise unzureichend seien, teilte das Innenministerium am Donnerstag mit. Zudem könnten sich die rund 100 Schießtrainer ärztlich untersuchen lassen. Medien hatten berichtet, dass es Probleme mit der Entlüftung in Schießanlagen in Frankfurt (Oder), Wünsdorf und Eberswalde gegeben habe. Dadurch seien Grenzwerte bei Schadstoffen überschritten worden. Schießlehrer und Beamte seien wegen erhöhter Schwermetallwerte krankgeschrieben.

„Ich bin am 2. Februar 2018 über die aktuellen Probleme informiert worden und habe die Fachabteilung sofort angewiesen, die Sachlage aufzubereiten und gesundheitliche Risiken auszuschließen“, sagte Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD). Die Schießanlage in Eberswalde (Barnim) sei im Februar fünf Tage lang geschlossen worden, um die Entlüftung zu optimieren. Der Schießstand in Frankfurt (Oder) sei seit Mitte Januar geschlossen, um die Lüftung zu verbessern. Schröter betonte, dass alle neun Anlagen von 2015 bis 2017 turnusmäßig kontrolliert worden seien.

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