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Blindgänger noch nicht endgültig bestätigt

Unter dem Weg zum Louise-Henriette-Steg wurde ein bombenförmiger metallischer Gegenstand gefunden. Ob es ein scharfer Blindgänger ist, wird die Freilegung zeigen.
Unter dem Weg zum Louise-Henriette-Steg wurde ein bombenförmiger metallischer Gegenstand gefunden. Ob es ein scharfer Blindgänger ist, wird die Freilegung zeigen. © Foto: OGA/Friedhelm Brennecke
OGA / 28.11.2017, 11:29 Uhr - Aktualisiert 28.11.2017, 12:01
Oranienburg (OGA) Die Stadt Oranienburg bereitet sich auf die nächste Bombenentschärfung vor. Letzte Gewissheit, dass unter dem Weg zum Louise-Henriette-Steg tatsächlich ein Blindgänger liegt, gibt es nach Angaben der Stadtverwaltung bislang aber nicht. Das Rathaus teilte am Dienstagvormittag mit, dass der Verdachtspunkt durch das Ultra-Tem-Verfahren bereits bestätigt wurde.

Bislang spricht das Rathaus allerdings noch nicht von einer Bombe, sondern davon, dass der gefundene metallische Gegenstand "die Form eines Bombenkörpers" habe. "Ob es sich aber tatsächlich um eine intakte Bombe mit Zünder und Sprengstoff handelt, die entschärft werden muss, wird erst die bevorstehende Freilegung zeigen", teilte Stadtverwaltungssprecherin Eike-Kristin Fehlauer am Vormittag mit. "Verlaufen die vorbereitenden Arbeiten wie geplant, folgen voraussichtlich Ende dieser Woche Informationen zum weiteren Vorgehen sowie ein möglicher Zeitplan der Freilegung." Ziel sei es, den Verdachtspunkt noch vor Weihnachten abgeklärt zu haben.

Um die Anomalie freilegen und damit klären zu können, seien bereits die vorbereitenden Arbeiten angelaufen: "Drei Bäume wurden vom Stadthof gefällt. Darüber hinaus müssen derzeit in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Oranienburg diverse Trink- und Schmutzwasserleitungen umgelegt werden, da diese sonst die Aufgrabung sowie die notwendige Grundwasserabsenkung behindern würden. Zudem werden insgesamt acht Brunnen gebohrt, die zur Vorbereitung der Grundwasserabsenkung benötigt werden", heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Anwohner und Anlieger können den Louise-Henriette-Steg passieren und das Louise-Henriette-Center erreichen. Mit leichten Einschränkungen sei jedoch zu rechnen.

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