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Achtung: neue Wahllokale

Ein Blick auf die Wahlbenachrichtigungskarte verrät, in welchem Wahllokal man am 25. Februar richtig ist.
Ein Blick auf die Wahlbenachrichtigungskarte verrät, in welchem Wahllokal man am 25. Februar richtig ist. © Foto: euent
Sandra Euent / 15.02.2018, 16:33 Uhr
Rathenow (BRAWO) Alle Rathenower sollten vor der Bürgermeisterwahl am 25. Februar noch mal einen genauen Blick auf ihre Wahlbenachrichtigungskarten werfen, damit sie nicht im falschen Wahllokal stehen. Denn wie Wahlleiter Jörg Zietemann mitteilte, wurden die Wahlbezirke teilweise neu zugeschnitten und Wahllokale haben sich geändert oder wurden ganz gestrichen.

Aus einst 25 Wahllokalen sind nun 23 hervorgegangen. Neben zwei Streichungen hat sich bei fünf weiteren der Ort geändert. Grund dafür sind Änderungen in der Einwohnerzahl und die Erschließung neuer Baugrundstücke. Rund 1.500 Menschen sollen in jedem Wahlbezirk wohnen. Durch Umzüge hätten die Straßenzüge neu zugeordnet werden müssen, so Zietemann. Auch habe man darauf geachtet, mehr barrierefreie Wahlmöglichkeiten zu bieten. Tatsächlich seien 17 von den 23 Wahlorten barrierefrei erreichbar.

Weg gefallen ist beispielsweise das Wahllokal im Seniorenpflegezentrum Stadtforst. Stattdessen hätte man dort die Wahlbenachrichtigungskarten eingesammelt und den nicht mehr fitten Bewohnern Briefwahlunterlagen zugeteilt, wie der Wahlleiter berichtet. Das ersparte den Gang ins Rathaus für die Wahlwilligen. Auch das Oberstufenzentrum in der Bammer Landstraße ist kein Wahllokal mehr. Wer bisher dort sein Kreuzchen machte, muss nun je nach Wohnort entweder in die Kita Kleine Philosophen oder in die Havellandhalle.

Ein weiterer Grund für die "Verschlankung" der Wahllokalanzahl ist die Personaleinsparung. Weniger Wahllokale heißt auch weniger Wahlhelfer. Sechs ehrenamtlich tätige Personen sind es pro Wahllokal, die für den reibungslosen Ablauf sorgen und die Stimmen auszählen.

Für die anstehenden Wahl sei man gut aufgestellt, auch für die mögliche Stichwahl hätten sich genügend Freiwillige gemeldet, so Zietemann.

Nichts geändert hat sich übrigens für die Bewohner der Rathenower Ortsteile. Sie gehen alle weiterhin in den Gemeindezentren ihre Stimme abgeben. Wer am Wahltag verhindert ist, kann noch bis 23. Februar, 18.00 Uhr, in das Briefwahllokal im Rathaus, Berliner Straße 15, gehen und dort seine Stimme abgeben. Geöffnet ist Montag bis Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag auch von 13.00 bis 17.30 Uhr. Am 23. Februar ist von 9.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Briefwahlunterlagen erhält man auch dort vor Ort mit Hilfe seiner Wahlbenachrichtigungskarte oder kann sie postalisch beantragen.

Übrigens: Fünf Kandidaten wollen für die nächsten acht Jahre Bürgermeister im Hauptberuf sein. Die Rathenower haben zunächst am 25. Februar die Wahl. Erringt keiner mehr als 50 Prozent der Stimmen, dann kommt es am Sonntag, 11. März, zur Stichwahl mit den beiden Kandidaten mit höchster Stimmausbeute. Deshalb nicht die Wahlbenachrichtigungskarten am 25. Februar abgeben! Sie gelten auch für den 11. März.

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