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Bei Minusgraden drohen Erfrierungen - an Zehen und Fingern zum Beispiel, an den Ohren oder der Nase.

Behandlung
Erfrierung und Unterkühlung erkennen

Eine Zuschauerin bei Olympia in Südkorea schützt sich mit einem Mitschutz vor der Kälte.
Eine Zuschauerin bei Olympia in Südkorea schützt sich mit einem Mitschutz vor der Kälte. © Foto: dpa
dpa-tmn / 23.02.2018, 20:35 Uhr
Berlin Bei Minusgraden drohen Erfrierungen - an Zehen und Fingern zum Beispiel, an den Ohren oder der Nase. Vor allem Kinder fangen sich gleichzeitig oft eine Unterkühlung ein, warnt das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Diese sollte man immer zuerst behandeln. Anzeichen für eine Unterkühlung sind zum Beispiel Zittern und blaue Lippen, Erfrierungen machen sich durch weißgraue Haut an den betroffenen Stellen bemerkbar. Manchmal bilden sich auch blaurote Flecken.

Betroffene sollten zunächst raus aus der Kälte und die kalte, eventuell nasse Kleidung ausziehen. Dann sollten Helfer Unterkühlte in eine Decke hüllen und ihnen warme Getränke geben - gerne mit Zucker, aber ohne Alkohol. Um den Kreislauf zu schonen, sollte man beim Aufwärmen eher behutsam vorgehen. Der Raum sollte daher auch nur normal warm sein, nicht überheizt.

Bei Verdacht auf Erfrierungen sollten die betroffenen Stelle locker abgedeckt und erwärmt werden. Hände zum Beispiel lassen sich in den Achselhöhlen gut aufwärmen. Rubbeln oder reiben sollte man an kalten Körperteilen aber nicht, warnt das DRK. Das kann zu noch schlimmeren Verletzungen führen. Verfärbt sich die Haut an der verdächtigen Stelle unter Schmerzen weiß, gelblich oder grau, sollten Betroffene zum Arzt gehen.

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