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So das Motto von Matthias Rudolph

Neuer Bürgermeister
„Fürstenwalde kann mehr“

Neugewählter Bürgermeister: Matthias Rudolph
Neugewählter Bürgermeister: Matthias Rudolph © Foto: MOZ/Manja Wilde
Annemarie Diehr / 26.02.2018, 19:42 Uhr - Aktualisiert 26.02.2018, 20:32
Fürstenwalde (MOZ) Auf einen Satz legt der neue Bürgermeister von Fürstenwalde (Oder-Spree) besonderen Wert: „Fürstenwalde kann mehr“, schließt Matthias Rudolph kurz nach Bekanntgabe des vorläufigen Wahlergebnisses der Bürgermeisterwahl am Sonntag seine Siegesrede.

Mit 52,2 Prozent der Stimmen löst der Kandidat des Bündnisses Fürstenwalder Zukunft (BFZ) den bisherigen Amtsinhaber Hans-Ulrich Hengst (parteilos) ab.

Fürstenwalde kann mehr – mit diesem Motto konnte der 41-jährige selbstständige Baufinanzierungsvermittler, der seit  2014 für das BFZ in der Stadtverordnetenversammlung sitzt, im Wahlkampf punkten. Kita-Gebühren ab dem zweiten Kind abschaffen, Altanschließer entschädigen, Anliegerbeiträge für Straßenausbau senken sind Versprechen, die Rudolph gibt. Getragen werden sie von dem Gedanken, junge Menschen in der Stadt zu halten. Fast jeder seiner Freunde, begründet der gebürtige Bad Saarower, habe Fürstenwalde nach der Schule verlassen.

Rudolph selbst ging nach dem Abitur 1996 als Fallschirmspringer zur Bundeswehr, absolvierte danach in Essen eine Ausbildung zum Bankkaufmann, ein BWL-Studium und eine Weiterbildung zum Börsenhändler. Ab 2001 arbeitete er in Luxemburg für eine Privatbank, später bei der WestLB. Um eine Familie zu gründen, kehrte er nach Fürstenwalde zurück, sagt er. Hier lebt er mit seinen zwei Kindern, seiner neuen Partnerin, BFZ-Fraktionskollegin Janett Seiler,  und deren Tochter zusammen.

Politisch aktiv wurde der Hobby-Motorradfahrer 2009: Er besuchte Stadtverordnetenversammlungen, gründete mit Gleichgesinnten das BFZ. Das schloss sich später den Brandenburger Vereinigten Bürgerbewegungen/Freie Wähler an.  Dessen Landesvorsitzender, Péter Vida, sieht in Rudolphs Wahlerfolg auch eine Bestätigung der landespolitischen Schwerpunkte des Verbands. In vier Kommunen, so Vida, stellen die Freien Wähler nun das Stadtoberhaupt.

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