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VSV-Volleyballerinnen gewinnen und verlieren knapp im letzten Saison-Heimturnier der Brandenburgliga

Volleyball
Saarows Frauen begeistern die Fans

Enges Duell: Saarows Sina Müller (rechts) schlägt im Spiel gegen den VSB offensiv Eisenhüttenstadt (2:3) den Ball übers Netz.
Enges Duell: Saarows Sina Müller (rechts) schlägt im Spiel gegen den VSB offensiv Eisenhüttenstadt (2:3) den Ball übers Netz. © Foto: Alexander Winkler
Bettina Sichting / 07.03.2018, 06:40 Uhr
Bad Saarow (MOZ) Bad Saarow. Sieg und Niederlage gab es für die Volleyball-Frauen des Saarower VSV im letzten Brandenburgliga-Heimturnier der Saison. 3:2 hieß es in der Scharmützelseehalle gegen den 1. VC Wildau und 2:3 gegen den VSB offensiv Eisenhüttenstadt.

Nach dem verkorksten Spieltag zuvor wollten sich die Gastgeberinnen vor heimischer Kulisse rehabilitieren. Hoch motiviert starteten sie in das erste Spiel gegen Wildau - und das wurde zum starken Wechselbad der Gefühle. Viele gut erkämpfte Bälle, lange Ballwechsel und immer wieder eigene Fehler in Annahme und Abwehr führten zum 2:2-Satzausgleich (25:12, 23:25, 25:22, 16:25).

Nun musste also das Spiel im Tie-Break entschieden werden. Mit guten Aufschlägen und einer starken kämpferischen Teamleistung konnten die Saarower Damen den letzten Satz deutlich für sich verbuchen (15:9).

Dass das zweite Spiel spannend wird, konnte man erahnen, wenn man sich die vorherigen Begegnungen und die Tabellenpositionen ansah - Vierter gegen Dritter. Im ersten Satz taten sich die Saarowerinnen noch sichtlich schwer. Sie versuchten, sich immer wieder ranzukämpfen, aber es reichte nur zum 19:25. Jedoch gaben sie nicht auf. Der zweite Satz ging an die Gastgeberinnen mit 25:22. Aber auch die Gäste zeigten Kampfgeist. So sicherten sie sich den dritten Satz knapp mit 25:23.

Mit großen Druck ging es für die Saarowerinnen in den vierten Durchgang. Dieser musste gewonnen werden, um weiter im Spiel zu bleiben. Die starke Abwehr, gezielte Angriffe und eine super Blockarbeit brachte ein 27:25. Der Tie-Break war, wie auch das ganze Spiel, gefüllt mit starken Ballwechseln und großem Siegeswillen. Am Anfang gab der Saarower VSV die Punkte ab, die Feldseite wurde beim Stand von 6:8 gewechselt. Der enorme Fanblock war außer Rand und Band. Es hielt die Zuschauer kaum noch auf den Plätzen. Die Halle bebte. Doch am Ende reichte es nicht. Der VSV verlor mit 13:15.

"Natürlich waren wir traurig über die Niederlage, doch wir sind mit einem zufriedenen Gefühl vom Feld gegangen. Unsere Fans waren begeistert und sprachen von einem Spiel der Spitzenklasse", sagt Spielerin Sina Müller. "Für diese unglaubliche Unterstützung bedanken wir uns von ganzem Herzen." Der letzte Spieltag steigt am 17.März bei Gastgeber SC Potsdam III, wo die Sarowerinnen zudem auf Energie CottbusII treffen.

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