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FC Eisenhüttenstadt empfängt Sonnabend TuS Sachsenhausen / Müllroser SV spielt gegen Preußen Beesskow

Fußball
Bangen um die Naturrasenplätze

Nur Spiele auf Kunstrasen sind derzeit sicher: In der vergangenen Woche war Daniel Friedrich (Zweiter von links) mit seinem FSV Dynamo für das Heimspiel gegen Spitzenreiter Preußen Blankenfelde/Mahlow extra nach Wiesenau ausgewichen
Nur Spiele auf Kunstrasen sind derzeit sicher: In der vergangenen Woche war Daniel Friedrich (Zweiter von links) mit seinem FSV Dynamo für das Heimspiel gegen Spitzenreiter Preußen Blankenfelde/Mahlow extra nach Wiesenau ausgewichen © Foto: FOTO Michael Benk
Hagen Bernard / 09.03.2018, 05:36 Uhr
Eisenhüttenstadt (MOZ) Auch am dritten Rückrundenspieltag drohen viele auf Naturrasen geplante Fußball-Spiele auszufallen. So auch in der Region, wo Brandenburgligist FC Eisenhüttenstadt und Landesklasse-Vertreter Müllroser SV Heimspiele hätten.

Nachdem vor zwei Wochen die Eisenhüttenstädter Stadtverwaltung die kommunalen Naturrasenplätze gesperrt hatte, sind dieses Mal die Aussichten für den Brandenburgligisten FC Eisenhüttenstadt nicht viel besser, ein Heimspiel auf der Anlage an der Waldstraße austragen zu können. Die Eisenhüttenstädter empfangen am Sonnabend um 15 Uhr den Tabellensiebten TuS Sachsenhausen. Trainiert haben die Eisenhüttenstädter am Montag auf dem Kunstrasen an der Eisenbahnstraße und ansonsten auf dem Hartplatz an der Waldstraße. Voraussichtlich wird am Freitag auch das Abschluss-Training darauf stattfinden.

Der Eisenhüttenstädter Trainer Andreas Schmidt möchte unbedingt spielen, obwohl einige Akteure wie schon in der Vorwoche gesundheitlich angeschlagen sind. Fehlen werden Jens Brüllke wegen Knieproblemen, der erkrankte Benjamin Lommatzsch und Philipp Zacharias, der gerade in Österreich weilt. Dennoch rechnet Schmidt mit einem schlagkräftigen Team, dass ähnlich gut mithält wie beim 0:1 vor einer Woche beim viertplatzierten FSV Bernau. Auch gegen TuS Sachsenhausen hatte der EFC im Herbst gut mitgehalten, jedoch mit 2:3 verloren. "Das war eines unserer besten Hinrundenspiele, in dem wir mindestens einen Punkt verdient hatten. Doch jetzt spielen wir zu Hause und wollen unsere Heimstärke beweisen. Gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte sehen wir oft gut aus. Ich denke, dass ich eine schlagkräftige und robuste Truppe aufstellen kann", erklärt Schmidt, der in der Woche an einer Erkältung laborierte. Unsicher ist, ob aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen Rückkehrer Christian Siemund auflaufen kann. "Die Sachsenhausener haben eine gute Abwehrreihe, die man erst mal ausspielen muss und mit Andor Müller und Paul Döbbelin torgefährliche Stürmer", stellt Schmidt klar.

Mit einem Spielausfall rechnet der Müllroser Landesklasse-Trainer Ronny Schulze. "Es regnet, darunter ist der Platz noch gefroren. Ich glaube nicht, dass bei uns gespielt werden kann." Dennoch stellt er sein Team auf die schwierigen Aufgabe gegen den Tabellennachbarn Preußen Beeskow ein. "Das muss ich auch. Wir haben im Moment überhaupt keinen Grund, irgendeinen Gegner zu unterschätzen. Im Moment ist für uns jeder Gegner stark", erklärt Schulze. Verzichten muss er wegen der fünften Gelben Karte auf Angreifer Denny Heinze. Christopher Krüger und Christopher Fuhrman fallen wegen Verletzung beziehungsweise Krankheit weiter hin aus. Ansonsten ist laut Schulze alles an Deck.

Die Partie des Landesligisten FSV Dynamo Eisenhüttenstadt am Sonnabend in Kolkwitz ist auf Naturrasen angesetzt. Nachdem der FSV Dynamo in der vergangenen Woche extra auf den Kunstrasen auswich, um dann ein 1:2 gegen Spitzenreiter BSC Preußen Blankenfelde-Mahlow zu kassieren und eine Woche zuvor auf dem Kunstrasen in Erkner ein 0:0 hinnahmen, wären die Dynamos am Sonnabend wahrscheinlich froh, mal endlich auf Naturrasen zu spielen. Jedenfalls waren die Eisenhüttenstädter bislang kein Team, dass sich auf Kunstrasen besonders wohl gefühlt hätte.

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