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Erster Wettbewerb um den Musikförderpreis „Axel“ / Sechs Bands und Solisten ziehen ins Halbfinale ein

Musik-Talente
Wettstreit um den Förderpreis „Axel“

Sind eine Runde weiter: Die Eisenhüttenstädter Band „Valentin Franze“ hat sich für das Halbfinale im Wettbewerb um den Musikförderpreis „Axel“, das im September ausgetragen wird, qualifizieren können. Das Finale findet im März 2019 statt.
Sind eine Runde weiter: Die Eisenhüttenstädter Band „Valentin Franze“ hat sich für das Halbfinale im Wettbewerb um den Musikförderpreis „Axel“, das im September ausgetragen wird, qualifizieren können. Das Finale findet im März 2019 statt. © Foto: Gerrit Freitag
Frank Groneberg / 11.03.2018, 21:58 Uhr - Aktualisiert 12.03.2018, 10:08
Eisenhüttenstadt (MOZ)

Die ersten zehn Bewerber um den Musikförderpreis "Axel" sind im Club Steelbruch in Eisenhüttenstadt gegeneinander angertreten. In der ersten Auswahlrunde wurde per Publikums-Voting entschieden, welche Kandidaten in das Halbfinale vorrücken. Auftritt von Valentin Franze und Band.
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Musikförderpreis "Axel"

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Schon die Resonanz auf die Ausschreibung hat deutlich gezeigt: Der Musikförderpreis „Axel“, den die Axel-Titzki-Stiftung in diesem Jahr zum ersten Mal ausgelobt hat, wird gebraucht in der Region. Nicht unbedingt wegen des Preisgeldes. Junge Bands und Musiker erhalten damit eine neue Möglichkeit, aufzutreten. Und sich mit anderen Musikern zu messen. Und junge Leute bekommen eine neue Möglichkeit, sich junge Bands anzuhören und diese auch zu bewerten, denn: In der Auswahlrunde bestimmt das Publikum, wer sich für das Halbfinale qualifiziert.

Zehn Bands und Solisten traten im Rennen um den Einzug ins Halbfinale an, sechs von ihnen winkte das Weiterkommen. Mit nur einem gespielten Titel, selbst geschrieben, mussten sie versuchen, das Publikum von ihrem Können zu überzeugen. Natürlich hatten die Wettbewerber ihre Freunde und Fans mobilisiert, in den Club zu kommen und für sie zu stimmen. Oder das Ganze im Internet zu verfolgen und dort abzustimmen. Selbst vier Ägypterinnen waren unter ihnen, Austauschschüler am Karl-Liebknecht-Gymnasium in Frankfurt. Zu den „unparteiischen“ Zuhörern gehörte Anthony Wengler aus Eisenhüttenstadt. Der 19-Jährige ist weder Fan der einen noch der anderen Band und sagte nach den Vorstellungen, die Frankfurter Band „Chnnls“ (bei dem Namen wurden die Vokale eingespart) habe ihm am besten gefallen. „Ich mag deren Stil“, erklärte er. Seine Mutter Gerlind Wengler gab ihre Stimme dem Rapper MC Gellert aus Eisenhüttenstadt: „Er hat einen guten Text gehabt, der hat mich angesprochen.“ Für Cindy Asmus (17) war die Band „Valentin Franze“ aus Eisenhüttenstadt die beste – „den Song fand ich richtig gut“.

Für das Halbfinale haben sich MC Gellert, Lisa Guglowski, „Chnnls“, „Valentin Franze“, „Self Control“ und „Hotel Lunik“ qualifizieren können.

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