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26. Tanzwoche mit fulminantem Bühnenfeuerwerk der heimischen Vereine gestartet / Projekt „Oriental meets Hip Hop“ begeistert Gäste

Kultur
Tanzwoche mit fulminanter Auftakt-Show

Höhepunkt des Abends mit tanzender Riesenschlange: 21 Tänzer der Eisenhüttenstädter Vereine CarMa, Fire & Flame und Tanzensemble kuz führen in einer Premiere das Tanzprojekt „Oriental meets Hip Hop“ auf, das vom Berliner Tanzprofi Jeffrey Jimenez choreografiert worden ist.
Höhepunkt des Abends mit tanzender Riesenschlange: 21 Tänzer der Eisenhüttenstädter Vereine CarMa, Fire & Flame und Tanzensemble kuz führen in einer Premiere das Tanzprojekt „Oriental meets Hip Hop“ auf, das vom Berliner Tanzprofi Jeffrey Jimenez choreografiert worden ist. © Foto: Gerrit Freitag
Frank Groneberg / 12.03.2018, 07:15 Uhr - Aktualisiert 12.03.2018, 10:05
Eisenhüttenstadt (MOZ) Mit einem grandiosen Eröffnungsprogramm ist am Freitagabend die 26. Tanzwoche gestartet. Höhepunkt des Abends im ausverkauften Friedrich-Wolf-Theater war die Erstaufführung des Tanzprojektes „Oriental meets Hip Hop“.

Eröffnung der 26. Tanzwoche im Friedrich-Wolf-Theater in Eisenhüttenstadt. Tanzprojekt "Oriental meets Hip Hop" mit CarMa, Fire and Flame und Tanzensemble kuz unter der Choreographie von Jeffrey Jimenez.
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26. Tanzwoche in Eisenhüttenstadt

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Wow, kann man da nur sagen. Wow! Es war ein wahres Feuerwerk an Tempo, Musikalität, Sportlichkeit und vor allem tänzerischem Können, das die Tänzer aus Eisenhüttenstadt und ihre Gäste aus Cottbus da zur Eröffnungsveranstaltung der 26. Tanzwoche auf der Bühne des friedrich-Wolf-Theaters abgefeuert haben. Und mit dem sie das Publikum im ausverkauften Saal ein ums andere Mal zu Jubelrufen und Pfeifkonzerten der Begeisterung herausgefordert haben. Nicht nur die Eisenhüttenstädter Tanzwoche als Veranstaltung ist einzigartig in Ostbrandenburg und darüber hinaus. Auch die Eisenhüttenstädter Tanzvereine sind einzigartig ob ihres Könnens, ob der Qualität ihrer Darbietungen und ihrer ganzen Entwicklung. Das haben sie am Freitagabend wirklich eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Das Schöne war zum einen die Vielfalt und die Abwechslung der Tanzstile, die auf der Bühne zu sehen waren. Mal schwebten die Mädchen, Jungen und jungen Damen sanft über das Parkett, mal ließen sie mit wilden, temporeichen Bewegungen auch den Zuschauern kaum Zeit zum Atemholen, mal steppten sie in erstaunlicher Präzision auf einem extra ausgelegten Boden. Ob CarMa, Fire & Flame, Tanzlust Jung & Alt, das Tanzensemble kuz oder ihre Cottbuser Gäste Jazzy Flames und JDCC – sie alle begeisterten die Besucher mit jeder ihrer Vorführungen.

Höhepunkt des Abends war natürlich die Erstaufführung des Tanzprojektes „Oriental meets Hip Hop“, choreografiert von Jeffrey Jimenez. Was die 21 Tänzer aus drei Eisenhüttenstädter Vereinen da auf der Bühne zeigten, war wirklich atemberaubend. Und dass sie nach gut eineinhalb Stunden Programm immer noch Luft und Kondition hatten für dieses temporeiche, ihnen buchstäblich das letzte bisschen Kraft abverlangende Projekt, nötigte den begeisterten Zuschauern zu Recht allerhöchsten Respekt ab. Von der Musik über die Kostüme bis hin zur Choreografie stimmte einfach alles. Vor allem aber kann man über das, was die jungen Tänzer da geleistet haben, nur eines sagen: Wahnsinn! Wer es verpasst hat, sollte das Tanzwochen-Finale am 25. März, 17 Uhr, besuchen: Dann wird das Projekt noch einmal aufgeführt.

„Ich finde es sehr schön, dass es hier so viele Tanzvereine gibt“, sagte Adelheid Kempe in der Pause. Sie ist seit vielen Jahren Stammgast bei der Tanzwoche und nicht nur deshalb dabei, weil zwei Enkeltöchter mittanzen. Mitgebracht hat sie ihre Freundin Fanny Adam, die zum ersten Mal zuschaute und sagte: „Mit gefällt das Programm sehr gut und ich komme künftig bestimmt öfter her.“

Von 26 Tanzwochen habe sie „bestimmt 20 miterlebt“, erzählte Kathleen Bielau. „Diese Veranstaltung hat sich wirklich gut entwickelt. Anfangs gab es ja noch viel klassischen Tanz. Aber inzwischen ist alles viel moderner und flotter, richtig cool geworden.“ Einer der jüngsten Zuschauer war Emil Gliese, sieben Jahre alt und zum zweiten Mal dabei. „Ich tanze gern und gucke gern Tänze“, verriet er, „auch im Fernsehen.“ Am besten habe ihm der Tanz „African Queen“ von Fire & Flame gefallen, sagte er. Sein Vater Heiko Gliese berichtete: „Meine Frau und ich sind eigentlich jedes Jahr dabei, jetzt auch mit Emil. Anfangs bin ich ja vor allem meiner Frau zuliebe mitgegangen. Aber inzwischen finde ich die Tanzwoche selbst auch sehr gut.“ Die Qualität der Darbietungen sei über die Jahre „immer weiter gestiegen, würde ich sagen, das ist alles schon sehr professionell. Vor zehn, zwölf Jahren war das noch etwas anders.“

Aus Frankfurt ist Cornelia Grunwald ins Friedrich-Wolf-Theater gekommen. „Das Programm ist wirklich toll“, sagte sie, „und am besten gefallen mir die Tänze, wo ein bisschen Pep dahinter ist.“ Ihre älteste Tochter, 20 Jahre alt, tanzte am Freitagabend mit. Ihre jüngste, acht Jahre alt, trat am Sonntagnachmittag in der Veranstaltung „Traumland“ auf. „Wir sind zwar mit unserer Jüngsten vor zwei Monaten nach Frankfurt gezogen“, erklärte Cornelia Grunwald, „sie tanzt aber weiter hier in Eisenhüttenstadt in ihrem Verein mit und dafür fahren wir gern immer hierher.“

Nächste Veranstaltungen: Tel. 03364 413690

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