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Hunderte Besucher informierten sich über Angebote für Studium oder Ausbildung

Messe
Größte Job-Auswahl in der Region

Gut besucht: Die erste Ausbildungs- und Studienmesse der Metropolregion Ost in der Petershagener Giebelseehalle traf am Freitag und Sonnabend auf reges Interesse. Hunderte Schüler, zum Teil mit ihren Eltern, schauten sich um.
Gut besucht: Die erste Ausbildungs- und Studienmesse der Metropolregion Ost in der Petershagener Giebelseehalle traf am Freitag und Sonnabend auf reges Interesse. Hunderte Schüler, zum Teil mit ihren Eltern, schauten sich um. © Foto: Gerd Markert
Detlef Klementz / 12.03.2018, 08:00 Uhr
Petershagen-Eggersdorf (MOZ) Sie war insgesamt sehr gut besucht, die erste Ausbildungs- und Studienmesse der Metropolregion Ost, die am Freitag und Sonnabend in Petershagen stattfand. Mehr als 100 Aussteller waren mit ihren Angeboten ge­kommen.

Es war eine Premiere, und sie wurde allgemein als sehr gelungen gewertet, die erste Gemeinschaftsmesse der Metropolregion Ost. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass sich manche Aussteller erst an die relative Enge gewöhnen mussten – der Zuspruch  von gut 100 Firmen und Einrichtungen ließ einfach keine ausufernden Stände zu. Dafür gab es eine Bündelung von Kompetenz bei Jobs, Ausbildung und Studium, wie es bislang in der Region beispiellos war. Mit dabei waren Ahrensfelde, Altlandsberg, Fredersdorf-Vogelsdorf, Hoppegarten, Marzahn-Hellersdorf, Neuenhagen, Petershagen-Eggersdorf, Rüdersdorf, Strausberg und der Landkreis Märkisch-Oderland.

Waren am Freitag vor allem Schulklassen gekommen, so lag der Schwerpunkt am Sonnabend mehr auf Familien. Da waren es oft die Eltern, die auf die Aussteller mit zugingen. So musste denn Dominik Baaske am Stand der Cemex Deutschland AG   immer wieder Fragen von Müttern nach Anforderungsprofilen, Verdienstmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven beantworten.

Ein paar Meter entfernt informierte Ausbildungsleiterin Regine Reim darüber, welche Möglichkeiten der Landkreis Märkisch-Oderland Azubis bietet. Jedes Jahr bildet der Landkreis beispielsweise im Schnitt acht Verwaltungsfachangestellte aus. Damit aber nicht genug. Das Angebot ist breit gefächert und reiche vom Vermessungstechniker bis zur Fachkraft für Hygieneüberwachung.

Gleich neben dem Stand informierte Azubi Benno Schnabel, dass die IHK Obstbrandenburg selbst Bürokaufleute ausbildet und darüber hinaus Vermittlerdienste zu Unternehmen anbietet. In die Riege der Aussteller hatte sich auch die Ardagh Glass GmbH  eingereiht. Karsten Husmann, der für die Qualitätsprüfung am Standort Neuenhagen verantwortlich ist, sucht dringend Verfahrensmechaniker Glastechnik für sein Unternehmen.

Auch wenn die Nachfragen am Stand bis Sonnabendmittag nicht zu einem künftigen Miteinander führten, zeigt er sich mit der Messe durchaus zufrieden. Das sei eine „rundum gute Sache“, sagt Karsten Husmann. Er nennt da die gesamte Organisation, die Werbung  und schließt ausdrücklich auch die Verpflegung ein. Das sei anderswo nicht so gut gelaufen.

Irene Werner aus Müncheberg hatte sich das alles angeschaut, war aber noch nicht recht fündig geworden. Genauer gesagt, ihr Sohn David war noch weiter unschlüssig. Und um den Neuntklässler ging es. Eigentlich wollte er sich bei der Polizei bewerben, zweifelte nun aber, ob er die aufgelisteten Einstellungsvoraussetzungen erfüllt. Im Sporttest sahen er und seine Mutter keine große Hürde, schon eher beim Diktat. Da hofften sie bei der Bundeswehr auf größere Einstiegschancen. Deren Stand war mit jenen von Bundespolizei und Brandenburger Polizei in der benachbarten kleinen Halle untergebracht.

Dort konnten sich Schüler auch gratis Bewerbungsfotos anfertigen lassen. Anne Schober fand ihre recht gelungen. Die Zehntklässlerin aus Strausberg überflog dann am Stand der Agentur für Arbeit die rund 40 ausgehängten Stellenangebote mit den jeweiligen Eckdaten – von Chemielaborantin über Hörakustiker bis Floristin. Nachfragen wollte sie allerdings nicht, vielleicht später.

Die Schülerin hatte es nämlich etwas eilig. Sie wollte sich einen Vortrag über Auslandsaufenthalte anhören.  Der war mit rund 30 Teilnehmern ähnlich gut besucht wie jener über Notfallsanitäter. Im halbstündigen Abstand hatte es Freitag und Sonnabend von 9 bis 15 Uhr Vorträge und Workshops zu verschiedenen Themen gegeben.

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