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Bereits am Wochenende war bekannt geworden, dass der uckermärkische SPD-Abgeordnete Stefan Zierke ins Bundesfamilienministerium soll

Brandenburger machen Karriere
Groko sorgt für Karrieresprünge

Macht Karriere: Stefan Zierke (SPD)
Macht Karriere: Stefan Zierke (SPD) © Foto: MOZ/Oliver Voigt
Ulrich Thiessen / 12.03.2018, 18:38 Uhr
Potsdam (MOZ) Noch letzte Woche hatte es so ausgesehen, als ob der Lausitzer Bundestagsabgeordnete Michael Stübgen (CDU) neuer Ostbeauftragter der Bundesregierung werden würde.

Auf den letzten Metern sortierten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Fraktionschef Volker Kauder das Personal auf der zweiten Ebene aber noch einmal um. Der Posten wird nun mit dem Thüringer Christian Hirte besetzt.

Stübgen wird statt dessen Parlamentarischer Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium. Der langjährige Europapolitiker der CDU-Bundestagsfraktion soll für die EU-Förderung im Agrarsektor und für die Entwicklung im ländlichen Raum zuständig werden. Für den brandenburgischen CDU-Generalsekretär Steeven Bretz eine gute Entscheidung und eine schönes Signal, dass der Arbeitsstil der brandenburgischen CDU im Adenauerhaus wahrgenommen wird. Stübgens künftige Politikfelder seien wichtig für die Entwicklung Brandenburgs.

Bereits am Wochenende war bekannt geworden, dass der uckermärkische SPD-Abgeordnete Stefan Zierke Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium werden soll. Zierke war 2013 zum ersten Mal in den Bundestag gewählt worden und dort Sprecher der Landesgruppe Ost der Bundestagsfraktion. Brandenburgs SPD-Generalsekretär Erik Stohn äußerte am Montag die Hoffnung, dass Zierke die Sicht der ländlichen Regionen in die Familienpolitik der Bundesregierung einbringen wird.

Zierke hatte im Landesverband vor einem Jahr für internen Wirbel gesorgt, als es um die Aufstellung der Landesliste ging. Als Sprecher der Landesgruppe Ost hatte er den Listenplatz eins anvisiert. Der Vorstand sprach sich aber für die ehemalige Sozialministerin Dagmar Ziegler an der Spitze der Liste aus. Gemurrt wird im Landesverband zudem, weil mit Manja Schüle die einzige Sozialdemokratin, die in den neuen Ländern bei der Bundestagswahl ein Direktmandat erringen konnte, unberücksichtigt blieb.

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