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Gastronomen präsentieren am 20. März ihr Konzept der Öffentlichkeit

Gastronomie
Hoffnungsschimmer für Lieberoses Darre

Jörg Kühl / 12.03.2018, 20:45 Uhr
Lieberose (MOZ) Ein schmaler Hinweis im Einladungsschreiben, fast hätte man ihn übersehen: Unter „TOP 10“, der Agenda der nächsten Stadtverordnetenversammlung von Lieberose am 20. März (19 Uhr Darre) steht „Beschlussempfehlung: Verpachtung der gastronomischen Einrichtung Darre Lieberose“. Annette Joppich von der Amtsverwaltung Lieberose/Oberspreewald „strahlt“ durch die Telefonmuschel hindurch: „Jawohl, es ist uns gelungen, jemanden zu finden .“ Es handele sich um Brüder. Beide arbeiten in Berlin als Köche in einer gehobenen gastronomischen Einrichtung und stammen aus der Niederlausitz. Am 20. März wird einer der Brüder den Abgeordneten Rede und Antwort stehen - und  das Konzept vorstellen.

Die Darre ist Synonym für eine der hoffnungsvollsten Aufschwünge der Schulenburgstadt seit der Wende und gleichzeitig für eine der größten Enttäuschungen. Unter der Leitung des Gastronomen-Ehepaars Siegrid und Wolfgang Kosubek hatte sich die Darre ab 2012 (das Gebäude war zuvor aufwändig saniert worden) samt Restaurant und Festsaal zu einem Leuchtturm in gastronomischer und kultureller Hinsicht entwickelt. Gäste kamen aus der gesamten Region, das Ehepaar garantierte eine solide Qualität, die sich rasch herumsprach. Umso ernüchternder die jähe Nachricht Pfingsten 2014, dass das Restaurant aufgrund eines Zerwürfnisses der Belegschaft seinen Betrieb mit sofortiger Wirkung für immer einstellte. Beinahe fünf Jahre lang versuchten Vertreter der Amtsverwaltung und der Stadt, Interessenten für den Weiterbetrieb der Darre zu finden.

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