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Altlandbergs abstiegsbedrohte Drittliga-Handballerinnen unterliegen TSV Nord Harrislee mit 21:25

Handball
Befreiungsschlag der MTV-Frauen bleibt aus

Der sitzt: Altlandsbergs australische Torfrau Manom Vernay musste bei allem Einsatz schon den einen oder anderen Ball passieren lassen
Der sitzt: Altlandsbergs australische Torfrau Manom Vernay musste bei allem Einsatz schon den einen oder anderen Ball passieren lassen © Foto: Edgar Nemschok
Georgios Tsapanos / 13.03.2018, 05:04 Uhr
Altlandsberg (MOZ) Da half letztlich alle Unterstützung, alles Bangen und Zittern nichts: Den abstiegsbedrohten Drittliga-Handballerinnen des MTV Altlandsberg gelang im Heimspiel gegen den TSV Nord Harrislee nicht der erhoffte Befreiungsschlag. Es setzte eine unglückliche 21:25 (12:12)-Heimschlappe.

Es ist zum gegen die Wand hüpfen: Die Drittliga-Damen des MTV 1860 Altlandsberg liefern sich mit den Tabellendritten TSV Nord Harrislee ein Duell auf Augenhöhe, gestalten die erste Hälfte mit 12:12 Toren ausgeglichen und stehen am Ende einmal mehr mit leeren Händen da, verlieren Spiel und Punkte mit 21:25. Handball ist eben ein Ergebnissport, und wer auf Gerechtigkeit hofft, muss woanders hoffen gehen.

Auch wenn die Gäste zunächst den besseren Auftakt erwischten, und durch Tore von Lotta Janne sowie Merle Carstensen nach vier Minuten mit 2:0 in Führung lagen, bot das MTV-Ensemble in der Folgezeit bemerkenswerten Widerstand. Tülay Bayram und Ann-Catrin Höbbel gelang mit ihren Treffern der Ausgleich. Fortan entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe und keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Ständiger Führungswechsel kennzeichnete die Szenerie in der Erlengrundhalle und sorgte für fast schon greifbare Spannung. Beim Gang in die Halbzeitpause hatten sich die Damen von MTV-Übungsleiter Sebastian Grenz dem Favoriten und Titelanwärter ein 12:12-Remis abgerungen und schienen auf einem ordentlichen Weg.

Doch der Schein trog: Erneut geriet die Anfangsphase des zweiten Durchgangs zur spielentscheidenden Phase des Duells. Zwei 2-Minuten-Strafen in schneller Folge - in der 35. Minute gegen Lucyna Trzczak, zweieinhalb Minuten später gegen Martyna Rupp (und wenn es etwas brächte, ließe sich zumindest über diese trefflich streiten) - nutzten die routinierten Damen aus dem Norden, um mit 18:14 in Führung zu gehen. Fortan waren beide Teams wider gleichwertig unterwegs. An dem Vier-Tore-Vorsprung der Gästen änderte sich bis zum Endstand von 25:21 für den TSV Nord nichts mehr.

Wieder eine Begegnung, angesichts derer man den MTV-Damen wenig vorwerfen kann (höchstens, dass sie Harrislees Jana Woch ein wenig zu viel Freiheiten gönnten und acht Tore erzielen ließen). Wieder eine Begegnung, in der die MTV-Damen gegen eine der Liga-Spitzenmannschaften unter Beweis stellen konnten, dass sie allen Unkenrufen zum Trotz eben doch in die 3. Liga gehören. Wieder eine Partie, in der für die MTV-Damen mit ein wenig mehr Abgeklärtheit und Fortune mehr drin hätte sein können. Aber Abgeklärtheit und Fortune sind, steckt man erstmal knietief im Abstiegskampf, Mangelware. Und es ist wirklich nicht die erste Partie mit diesem frustrierenden Spielverlauf.

Immerhin hat sich an der tabellarischen Gesamtsituation durch den Spieltag nichts geändert. Travemünde bleibt durch die 19:22 Niederlage gegen den FHC weiter einen Punkt hinter dem MTV, Wattenbek kann durch seine 25:33 Niederlage gegen Oyten seinen einen Punkt Vorsprung vor dem MTV nicht erhöhen. Am nächsten Sonntag kann das schon ganz anders aussehen. Da fahren die MTV-Damen zum TSV Wattenbek.

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