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Wodka-Party mit Bernd Hesse auf der Leipziger Buchmesse / Hutten-Buchhandlung bietet Busfahrt

Leipzig
Frankfurter Anwalt stellt Krimi auf Buchmesse vor

Frauke Adesiyan / 13.03.2018, 06:45 Uhr - Aktualisiert 13.03.2018, 16:50
Frankfurt (Oder) (MOZ) Der Frankfurter Strafverteidiger Bernd Hesse stellt am Freitag seinen Roman „Rubel, Rotlicht und Raketenwerfer“ auf der Leipziger Buchmesse vor. Das im Hauptprogramm des Gmeiner-Verlags erscheinende Buch handelt von dem Frankfurter Privatdetektiv Sven Rübel. Dessen aktueller Fall beginnt bei zerstörten Biberburgen im Oderbruch und endet im Dunstkreis der russischen Mafia. Auch deshalb wird das Erscheinen des Romans, der sich in den drei vergangenen Jahren als E-Book schon tausendfach verkauft hat, ab 17 Uhr  am Stand des Verlags (Halle 4 Stand B401) mit Wodka und Wasser gebührend gefeiert.

„Dass es eine solche Präsentation gibt, ist schon auch eine Anerkennung von Seiten der Verlags“, freut sich Bernd Hesse auf die Veranstaltung in Leipzig. Der 1962 in Bad Saarow geborene Autor hat sowohl in Jura als auch in Kulturwissenschaften promoviert, betreibt in Frankfurt eine Kanzlei, plant eine Zweigstelle in Berlin und hat mit seiner Frau vier Kinder. Wo bleibt da die Zeit zum Schreiben? „Wir haben keinen Fernsehapparat, das ist die reinste Zeitfressmaschine. Und so schreibe ich abends, wenn die Kleinste im Bett ist. Da wird der Kopf frei“, schwärmt Hesse von seinem Hobby.

Nicht ohne Grund hat er einen Privatdetektiv zu seiner Hauptfigur erkoren, der mit seinen schrägen Methoden und dem Hang zum Alkohol aus dem juristischen Rahmen fällt, in dem Hesse selbst in seinem Berufsleben als Strafverteidiger bleiben muss. „Sven Rübel muss sich nicht an dieses Korsett halten, das ist natürlich reizvoll“, findet Hesse.

Und das nun in gedruckter Form erscheinende Buch ist erst der Anfang. Schon im Herbst wird der Gmeiner-Verlag die Fortsetzung herausbringen, die unter dem Titel „Wodka, Weiber, Wasserleiche“ erscheint. Auch diesen Text gibt es schon länger, Hesse hatte ihn im Selbstverlag herausgebracht. Damit war er derart erfolgreich, dass der Verlag ihn kurzerhand auch in sein Programm aufnahm.

Für Frankfurter Lesefreunde, die gern gemeinsam zur Buchmesse reisen wollen, hat die Hutten-Buchhandlung wie in jedem Jahr einen Bus gechartert. Darin sind noch Plätze frei. Los geht es am Sonnabend, 17. März, um 7.30 Uhr. Wer mit will, zahlt 45 Euro. Im Preis enthalten sind die Hin- und Rückfahrt sowie die Eintrittskarte zur Buchmesse.

Interessierte an der Busreise können sich in der Buchhandlung im Oderturm melden.

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