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Hoppegartens Kulturverein Grünes Tor traf sich zur Jahreshauptversammlung / Am 14. April ist Tag der offenen Tür

Verein
Engagiert und ideenreich

Kulturverein Grünes Tor: Beim Treffen dabei waren auch AG-Leiterin  Jutta Sachtleber, Vorsitzende Astrid Fritsche, AG-Leiter Walter Masche und Vizevereinschef Thomas Schuder (v. l).
Kulturverein Grünes Tor: Beim Treffen dabei waren auch AG-Leiterin  Jutta Sachtleber, Vorsitzende Astrid Fritsche, AG-Leiter Walter Masche und Vizevereinschef Thomas Schuder (v. l). © Foto: Detlef Klementz
Detlef Klementz / 13.03.2018, 07:30 Uhr - Aktualisiert 13.03.2018, 17:02
Strausberg (MOZ) Der Kulturverein Grünes Tor hat auch 2017 intensiv gearbeitet  und einen gewichtigen Beitrag zur Ortsentwicklung geleistet. Das wurde am Sonnabend auf der Jahreshauptversammlung deutlich.

Zwei Jubiläen haben die 34 Vereinsmitglieder 2017 ganz besonders beschäftigt: das 150-jährige Bestehen der Galopprennbahn und der 25. Geburtstags des Kulturvereins. Als Beitrag zum Rennbahn-Jubiläum hatte Vereinsvorsitzende Astrid Fritsche im vergangenen Monat ihre Broschüre „Die Baugeschichte der Rennbahn Hoppegarten 1867 – 1937“ vorgestellt. Das war dann zugleich  der  Höhepunkt im vorjährigen Schaffen der Arbeitsgemeinschaft Ortsgeschichte Dahlwitz-Hoppegarten. Schließlich hatten der Autorin diverse Helfer fleißig zugearbeitet.

Aber auch in den anderen Arbeitsgemeinschaften wurde viel gearbeitet. So konnte Jutta Sachtleber   als Leiterin der AG Ortsgeschichtliche Sammlung mitteilen, dass die Sichtung der Bauakten im Bereich des Dahlwitzer Ortskerns weitgehend abgeschlossen ist. Derzeit werde an einem Lichtbildervortrag über die Besiedlung des Ortskerns gearbeitet. Gern würde die AG Helfer in die Arbeit einbeziehen, die beispielsweise alte Schriftstücke und Urkunden abschreiben könnten.

Den Bericht der AG Friedhof verlas gleichfalls Jutta Sachtleber.  Brigitte Schulze, die die AG vor mehr als 20 Jahren gegründet und seither vorgestanden hatte, habe ihr aus gesundheitlichen Grünen die Leitung übergeben, erklärte  sie und  würdigte das Engagement von Brigitte Schulze. Ihr sei es zu verdanken, dass die für die Dahlwitz-Hoppegartener Geschichte so wertvollen Grabstellen gepflegt werden,  außerdem habe sie zur Geschichte der Friedhöfe geforscht. In ihrem Sinne wolle sie die Pflege der Gräber und deren Geschichte weiterführen, erklärte Jutta Sachtleber.  Aus unterschiedlichen Gründen habe die kontinuierliche Grabpflege im vergangenen Jahr nicht immer geklappt. Die 13 AG-Mitglieder hätten beschlossen, dass jeder künftig selbst bestimmen soll, wann er „sein/e“ Grab/Gräber pflegen möchte. „Für jede Form der Unterstützung sind wir dankbar“, setzte sie hinzu. Derzeit schreibe eine Studentin der TU Berlin im Fachbereich Denkmalpflege ihre Masterarbeit über den ehemals kirchlichen Teil des Friedhofs.  Im Rahmen der Arbeit werde wohl auch eine Bestandsaufnahme der zu sanierenden Grabsteine erfolgen. Mit einer solchen Dokumentation wäre es aus ihrer Sicht einfacher, den Friedhof unter Denkmalschutz zu stellen.

Auf umfangreiche Aktenfunde im Kreisarchiv Seelow  konnte Walter Masche, Leiter der Arbeitsgruppe Ortsgeschichte Münchehofe, verweisen. Darunter auch viele konkrete Angaben zur dortigen Dorfkirche, beispielsweise welcher Handwerker welchen Auftrag ausgeführt hatte. Bislang habe seine AG  ein Excel-Inhaltsverzeichnis von insgesamt 17 Aktenbündeln mit Dokumenten erstellt, dabei seien an die 3000 Seiten digitalisiert worden.

Im Tätigkeitsbericht der AG Schulgeschichte  berichtete  Marianne Fritzsche unter anderem über die weitere Aufarbeitung der alte Unterlagen der Lenné-Oberschule. Mittlerweile habe ihre Arbeitsgemeinschaft Material bis zum Jahre 1973 gesichtet.

Die Mitglieder des Kulturvereins  werden an Bewährtem festhalten. Dazu gehören die Führungen durch den Ortskern und über die Galopprennbahn. Während da konkrete Termine noch ausstehen, können die zwei Tage der offenen Tür schon  benannt werden. Einmal lädt der Verein dazu am 14. April und dann wieder am 15. September ein.

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