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Messe
Wo Prinzessinen entstehen

Margrit Meier / 19.03.2018, 07:00 Uhr
Strausberg (MOZ) Wie viel Zeit braucht man eigentlich, um eine Hochzeit vorzubereiten. Woran muss man denken und woher bekommt man passende Ausstattung vom Kleid bis zum Strauß – auf all diese Fragen hatte das Handelscentrum Antworten. Am Sonnabend hatte es zur ersten Hochzeitsmesse eingeladen.

Wenn sich am 14. Juli Maja Hegert und Thomas Zimmer im Fredersdorfer Rathaus das Ja-Wort geben, dann liegen aufregende Monate hinter der 24-Jährigen und ihrem Bräutigam, in denen sie vieles vorbereiten mussten für den schönsten Tag in ihrem Leben. Einen ganz wichtigen Teil – das Brautkleid – hat Maja Hegert schon am Sonnabend regeln können. Zusammen mit ihrer Mutter Kerstin und Trauzeugin Inge Treichel war sie zur Anprobe im Brautausstatter Mona Lisa & Leonardo im Handelscentrum. „Wir sind hier so schön beraten worden. Jetzt weiß ich, dass ich genau das Kleid tragen werde, das ich haben wollte und zu mir passt“, strahlte die Braut nach rund zweieinhalb Stunden Anprobe. Das Besondere: Alle Kleider sind nur Modelle. „Das heißt, dass jede Braut sich hier ihr Kleid aussucht, zusammenstellt, mit Accessoires versehen kann. Und dieses, also ihr spezielles Kleid, wird dann für die Braut extra genäht. Hier darf sich jede Frau als Prinzessin fühlen“, erzählte Inhaberin Bogumila Jack das Geheimnis ihres Erfolgs.

Eine, die das erlebt hat, ist Petra Krüger. Zur Silberhochzeit vor zwei Jahren wollte sie ihren Burkhard noch einmal heiraten und dann endlich auch in einem Brautkleid. „Wir konnten uns das zur Trauung vor 25 Jahren nicht leisten“, erzählt sie. Und suchte und suchte und suchte, bis sie endlich bei Mona Lisa & Leonardo fündig wurde und man ihr ihr silbernes Traumkleid auf den Leib schneiderte.

Zehn Braut- und fünf Abendkleider, charmant vorgeführt von Hobby-Models, wurden dann später auf einer Modenschau im Handelscentrum vorgeführt. Maurice Lindemann, der durch das Programm führte, sagte: „Wir haben hier vor Ort alles, was man braucht, um diesen besonderen Tag zu feiern. Und alles, was es hier nicht gibt, machen wir möglich“, sagte er und versprach: Nächstes Jahr gibt es wieder, vermutlich schon  im Februar, eine solche Hochzeitsmesse.

Dieses Jahr dabei war auch Marcus Ziemke aus Bernau, der mit einem kompletten mobilen Fotostudio anrückt, wenn es gewünscht wird. Traumhafte Brautsträuße hatte Floristin Sabrina Mutke auf einem Tisch drapiert und Melody Tack kommt als mobile Make up-Artistin und Hairstylistin auch zu den Bräuten nach Hause, um sie zurechtzumachen.

Was viele erfuhren bei der Hochzeitsmesse, ist, dass sie unbedingt Zeit einplanen sollten. Drei Wochen, verriet Nadine Hoffmann vom Juwelier Nobless, sollte man Puffer für die Trauringe haben. Übrigens sind zweifarbige mit Rosé- und Weißgold gerade „in“. Für das Kleid auswählen – da wird gern die sogenannte Tattoospitze gekauft –  sind an die drei Stunden einzuplanen. Aber, man sollte mindestens ein halbes Jahr vorher anfangen zu suchen, so dass es rechtzeitig fertig ist.

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