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zum US-Präsidenten
Ein kleiner Funken Hoffnung steckt in Trumps Drogenpolitik

Guido Bohsem
Guido Bohsem © Foto: Thomas Koehler/photothek.net
Meinung
Guido Bohsem / 19.03.2018, 19:12 Uhr
Washington Vor fast 47 Jahren identifizierte US-Präsident Richard Nixon die Drogensucht als Staatsfeind Nummer eins. Er leitete damit die als „Krieg gegen die Drogen“ berühmt gewordene Kampagne ein, die bis zu heutigen Tage anhält und keine Erfolge gezeitigt hat. Weltweit sind die Zahl der Abhängigen und die Gewinne der Händler heute so hoch wie nie zuvor.

Wenn nun US-Präsident Donald Trump die Todesstrafe für Drogendealer fordert, tappt er in die gleiche logische Falle wie es fast alle seine Vorgänger taten. Sie sahen den Grund für das Scheitern vor allem darin, dass die Drogenpolitik bislang einfach nicht hart genug gewesen ist. Der philippinische Präsident Duterte, der Süchtige und Händler durch Todesschwadrone verfolgen lässt, hat ihn darin offenkundig bestärkt.

Und doch darf man nicht übersehen, dass in Trumps Ankündigung auch eine positive Nachricht steckt, die allerdings durch die völlig übertriebene Forderung nach der Todesstrafe untergeht. Die US-Regierung hat sich offenbar dafür entschieden, den Abhängigen und Konsumenten von Drogen zu helfen und nicht mehr nur strafrechtlich gegen sie vorzugehen. Das könnte zumindest ein Anfang einer besseren Drogenpolitik sein.

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