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Angler
Frühjahrsputz in Fehrbellin

Freute sich über Unterstützung: Ortsvorsteher Jürgen Sternbeck konnte ganz junge Helfer beim Frühjahrsputz begrüßen.
Freute sich über Unterstützung: Ortsvorsteher Jürgen Sternbeck konnte ganz junge Helfer beim Frühjahrsputz begrüßen. © Foto: Inez Bandoly
Inez Bandoly / 25.03.2018, 19:00 Uhr
Fehrbellin Welkes Laub, abgebrochene Äste, Schrott und Unrat: Jede Menge Arbeit wartete auf die Helfer, die sich am Sonnabend am Frühjahrsputz in Fehrbellin beteiligten. Ob im Kurfürstenpark, Stadtpark, dem Gelände des Heimatmuseums oder am Bollwerk am Rhin, überall gingen die Fehrbelliner tatkräftig ans Werk.

„Wir sammeln alle Stöcke“, erzählte Anthony aus Fehrbellin. Der Siebenjährige durchstöberte gemeinsam mit dem zweijährigen Felix die Büsche des Hauptweges im Kurfürstenpark nach kleinen Ästen. Die vergangenen Herbststürme hatten dort einigen Bäumen arg zugesetzt. Die Aktion unterstützen auch Jugendliche des Jugendclubs Walchow.

„Ich bin begeistert“, kommentierteJürgen Sternbeck, Ortsvorsteher von Fehrbellin, die große Unterstützung. Er freute sich über die vielen bekannten Gesichter aus allen Vereinen der Rhinstadt. „Wir haben an diesem Tag immer Sonnenschein“, stellte Sternbeck an dem für ihn inzwischen 15. Frühjahrsputz in Folge fest. Dieser startete um 9 Uhr. Schon knapp zwei Stunden später waren unter anderem  die sternenförmig angelegten Wege zum Denkmal des Großen Kurfürsten und die Grünflächen fertig geharkt. Zahlreiche Berge von Laub türmten sich dort. Zartes Grün zeigte sich auf der Wiese, dazu erste Frühlingsblumen.

Während mit großen Baggern das zum Abtransport aufgeladen wurde, kamen die fleißigen Helfer des Angelvereins Fehrbellin von ihrem Einsatz vor den Toren der Stadt zurück. Sie hatten das Gelände am Bollwerk durchforstet. Dort lag viel Schrott und Gerümpel herum, sogar Mengen benutzter Windeln. Nicht nur für Doris Schütz, Vorsitzende des  Angelvereins, sondern für viele war es unverständlich, warum manche Menschen ihren Müll in der Natur entsorgen. Insgesamt füllten die Angler neun große Säcke mit dem Unrat, den sie aus der idyllischen Landschaft am Rhin fischten.

„Viele fleißige Hände schaffen ein schnelles Ende“, scherzte der Ortschef am Schluss. Nach gut drei Stunden Arbeit konnten Harken und Schippen schon zur Seite gelegt werden, und die Helfer sammelten sich am Denkmal des Großen Kurfürsten. Dort gab als Dank einen kleinen Imbiss für alle.

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