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Maas trifft Netanjahu und Abbas

Außenminister Heiko Maas und Charlotte Knobloch, Holocaust-Überlebende und Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, besuchen die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem.
Außenminister Heiko Maas und Charlotte Knobloch, Holocaust-Überlebende und Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, besuchen die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. © Foto: Ilia Yefimovich/dpa
dpa-infocom / 26.03.2018, 07:14 Uhr
Jerusalem (dpa) Außenminister Heiko Maas trifft am zweiten Tag seines Antrittsbesuchs in Israel Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und spricht mit ihm unter anderem über den festgefahrenen Nahost-Konflikt und das Atomabkommen mit dem Iran.

Zudem ist ein Besuch in den Palästinensischen Autonomiegebieten geplant. In Ramallah will der SPD-Politiker mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zusammenkommen.

Der neue Außenminister will sich trotz des festgefahrenen Friedensprozesses zwischen Israel und den Palästinensern weiter für eine Zwei-Staaten-Lösung einsetzen. Bei dem Treffen mit Netanjahu wird es zudem um das Atomabkommen mit dem Iran gehen, dass den Gottesstaat am Bau von Nuklearwaffen hindern soll. Die USA stellen das Abkommen in Frage, Israel lehnt es ab, Deutschland verteidigt es.

Maas hat sich eine Verbesserung der seit einem Jahr angespannten deutsch-israelischen Beziehungen zum Ziel gesetzt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte damals, offensichtlich aus Verärgerung über die israelische Siedlungspolitik im palästinensischen Westjordanland, die Regierungskonsultationen mit Israel auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben. In diesem Jahr sollen sie nachgeholt werden.

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