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Probefahrt
Autotest Skoda Karoq

Die SUV-Welle rollt weiter - und auch Skoda mischt da groß mit, etwa mit dem Yeti-Nachfolger Karoq.
Die SUV-Welle rollt weiter - und auch Skoda mischt da groß mit, etwa mit dem Yeti-Nachfolger Karoq. © Foto: MOZ/Hajo Zenker
Hajo Zenker / 27.03.2018, 10:15 Uhr - Aktualisiert 27.03.2018, 11:19
Berlin (MOZ) Skoda bleibt erfolgreich. In den ersten beiden Monaten 2018 legte die tschechische VW-Tochter bei uns um satte 17,5 Prozent zu, während das Plus über alle Marken 9,5 Prozent betrug. Besonders der kleine Citigo, aber auch Fabia und Octavia haben deutlich zugelegt. Dazu kommt der neue Karoq, der gleich gut eingeschlagen hat.

Motor

Zwei Benziner und zwei Diesel stehen zur Wahl. Das ergibt eine überschaubare Leistungspalette von 115 PS bis 150 PS. Der von uns gefahrene größere Benziner mit 150 PS aus 1,5 Litern Hubraum und 250 Newtonmetern maximalem Drehmoment macht seine Sache gut, auch wenn das DSG nicht immer hundertprozentig mit dem Motor harmonisiert. In 8,6 Sekunden geht es von 0 auf Tempo 100, maximal sind 203 km/h möglich.

Karosserie/Ausstattung

Der Karoq sieht so aus, wie moderne Kompakt-SUV heutzutage so aussehen - insbesondere natürlich wie der Seat Ateca, der ja wie der Karoq bei Skoda vom Band läuft. Der Vorgänger Yeti jedenfalls hatte mehr Charakter - aber polarisierte mit seiner Form natürlich auch. Ansehnlich ist der 4,38 Meter lange Karoq trotzdem auf jeden Fall. Und bietet zudem deutlich mehr Platz für Insassen und vor allem Gepäck (521 Liter). Der Innenraum ist funktional und hochwertig, wie man das von der VW-Tochter schon längst erwartet. Ab Werk gibt es sieben Airbags, Klima, Fensterheber rundum, Tempomat, Parksensoren hinten, Musiksystem, fernbedienbare Zentralverriegelung. Dazu gibt es natürlich vielerlei Assistenzsysteme, etwa für das Parken (610 Euro) oder den Abstand (780 Euro). Dazu kommen Komfortdetails, wie eine elektronische Kofferraumklappe (400 Euro).

Mit seinem selbstbewussten Auftritt strahlt der Skoda Karoq mit SUV-Charakter Robustheit und Sicherheit aus.
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Fahrverhalten

Skoda hat den Karoq eher komfortabel ausgelegt. Rasante Kurvenfahrt ist also eher nicht angesagt, dafür bügelt der Wagen Unebenheiten konsequent weg. Waldwege lassen sich auch mit dem Fronttriebler gut bewältigen, Allrad gibt es aber leider nur für den größeren Diesel.

Wirtschaftlichkeit

Den Einstieg in einen Karoq gibt es ab 24.290 Euro. Der von uns gefahrene 150-PS-Benziner mit DSG startet bei 28.290 Euro. Aus den offiziellen 5,6 Liter Super auf 100 Kilometer (127 g/km CO2) wurden bei uns zwei Liter mehr.

Fazit

Ein Kompakt-SUV wie es sein muss: Modern, geräumig, höhergelegt. Eigentlich perfekt - und trotzdem wünschte man sich etwas mehr vom Charakter des kantig-kultigen Vorgängers Yeti.

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