Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Besucher aus beiden Vorstadt-Ortsgruppen der Volkssolidarität sehr angetan vom Frühlingskonzert eines Musikschul-Ensembles

Konzert
Liebevoll gebundener Melodien-Strauß

Frühlingskonzert: Am Ende luden Susanne Finsch (Gesang/Moderation), Reneé Hohenwaldt, Cornelia Burdack (Klavier), Kristin Sy (Violine) und Frank Finsch (Cello) zum Mitsingen ein.
Frühlingskonzert: Am Ende luden Susanne Finsch (Gesang/Moderation), Reneé Hohenwaldt, Cornelia Burdack (Klavier), Kristin Sy (Violine) und Frank Finsch (Cello) zum Mitsingen ein. © Foto: Thomas Berger
Thomas Berger / 08.04.2018, 20:26 Uhr
Strausberg Der Frühling hat viele Gesichter. So verhielt es sich auch mit dem Programm, das die vier Akteure von der Kreismusikschule plus Überraschungsgast den 140 Zuhörern am Sonnabendnachmittag in der Aula der Lise-Meitner-Schule servierten. Bei drei zeitgenössischen Stücken im mittleren Teil erging sogar die Einladung, zum Tango „Follow me“ von Maurizio Bignone vielleicht das Tanzbein zu schwingen. Dem folgte zwar niemand, doch ganz zum Schluss stimmte das Publikum wie erhofft (und mit Unterstützung der Texte auf der Rückseite des Programmzettels) ein. Von „Nun will der Lenz uns grüßen“ über „Alle Vögel sind schon da“ bis zu „Leise zieht durch mein Gemüt“.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Instrumentalisten – Kristin Sy (Violine), Frank Finsch (Cello) und Cornelia Burdack (Klavier) – und Sängerin/Moderatorin Susanne Finsch sich bereits durch einen bunten Reigen zum Frühlingswetter passender Weisen gespielt. Erst schlüpfte Susanne Finsch zusammen mit Reneé Hohenwaldt in die Hauptrollen der Gluck-Oper „Orpheus und Eurydike“, dann folgten Arien von Puccini, Brahms und Beethoven.

So manches war nebenher zu den einzelnen Stücken zu erfahren. So bei der „Elegie No. 1“ von Hermann Wenzel, dass deren sächsischer Komponist, eigentlich keiner Musikerfamilie entstammend, als junges Talent vom Kantor seines Heimatortes entdeckt wurde. Und es fehlte auch nicht der Hinweis beim „Frühlingsstimmenwalzer“ von Johann Strauss (Sohn), dass dieser wegen seiner besonderen Koloraturen teils von anderen Komponisten in deren Opern eingepasst wurde. Eine sehr bekannte, für den Sopran aber auch äußerst anspruchsvolle Partie, imitiert die Sängerin doch Vogelstimmen und andere Naturgeräusche. Ein überaus gelungenes Konzert, dankte nach dem tosenden Abschlussapplaus Johanna Töppner, eine der beiden Ortsgruppenleierinnen.(bg)

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2019 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG