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Panketaler Rathausfest lockt trotz trüben Wetters hunderte Besucher an und auch die Landratskandidaten

Rathausfest
Wasser von allen Seiten

Sabine Rakitin / 15.04.2018, 21:54 Uhr - Aktualisiert 16.04.2018, 14:42
Panketal (MOZ) Das Wetter meinte es am Sonnabend zunächst nicht gut mit den Panketalern. Am Morgen des traditionellen Rathausfestes war es kühl und der Himmel wolkenverhangen. Doch im Laufe des Vormittags füllte sich der Platz rund um das Zepernicker Rathaus dann doch. Und beim Entenrennen am frühen Nachmittag herrschte sogar Trubel.

Panketal. Das Wetter meinte es am Sonnabend zunächst nicht gut mit den Panketalern. Am Morgen des traditionellen Rathausfestes war es kühl und der Himmel wolkenverhangen. Doch im Laufe des Vormittags füllte sich der Platz rund um das Zepernicker Rathaus dann doch. Und beim Entenrennen am frühen Nachmittag herrschte sogar Trubel.
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Rathausfest ohne Regen

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Pünktlich um 10 Uhr eröffnete die amtierende Bürgermeisterin Cassandra Lehnert am Sonnabend das traditionelle Rathausfest. Da hatten schon Parteien und Vereine ihre Stände zwischen Verwaltungsgebäude und Bahnhof aufgebaut. Und natürlich gaben sich die Landratskandidaten und die Bewerber um das Panketaler Bürgermeisteramt ein Stelldichein. Wann gibt es schon einmal eine solche Gelegenheit, mit den (potenziellen) Wählern ins Gespräch zu kommen? Ein Ziel einigte alle: Möglichst viele Barnimer zu erreichen, damit die Wahlbeteiligung am 22. April hoch, das Quorum erreicht und der nächste Landrat direkt gewählt wird. Fleißig verteilten die Kandidaten ihre Werbeflyer, Luftballons und Kugelschreiber, immer mit dem Zusatz: „Geben Sie am nächsten Sonntag bitte Ihre Stimme ab!“

Etwas abseits vom Geschehen am Rathaus, am Zepernicker Wasserwerk in der Heinestraße, hatten sich zur ersten Führung um 10 Uhr an die 25 Interessierte eingefunden. Das 1928 erbaute Werk verfügt über ein Rohrnetz von 130 Kilometern, das heute noch in Betrieb ist und verfügt über sieben Brunnen mit einer Tiefe von 60 bis 120 Metern. 30 bis 80 Kubikmeter Wasser werden so pro Stunde für Panketal gefördert, erklärt Haiko Schöne von den Berliner Wasserbetrieben, denen das Werk gehört, seinen Zuhörern. Im Notfall, also wenn das Wasserwerk in Zepernick ausfalle, könne Berlin Panketal mitversorgen, sagt er. Das beruhigt.

Ums Wasser geht es um 11 Uhr auch auf dem Gelände des Eigenbetriebes Kommunalservice Panketal. Vor dem Haus Nummer 13 in der Schönower Straße wird ein neuer Brunnen mit Schwengelpumpe in Betrieb genommen. Geschäftsführerin Heidrun Rinne und SPD-Landtagsabgeordnete Britta Stark probieren eine Viertelstunde vorher aus, ob das gute Stück funktioniert. Britta Stark, viele Jahre Ortsvorsteherin in Zepernick, pumpt und pumpt. „Da kommt ja wirklich Wasser raus“, freut sie sich, als sich der erste Strahl des kühlen Nass über das Pflaster ergießt. „Na, was denn sonst?“, gibt die Chefin des Eigenbetriebes zurück. Unterdessen läuft auf der kleinen Bühne hinter dem Rathaus das volle Kulturprogramm. Nach dem Kinder-Tanzensemble kommen die Cheerdancer aus Schwanebeck, Auftritte haben auch die Tanzgruppe „Les Amis“ und die Dance Fit AG der Grundschule Zepernick. Wer von den Kindern selbst aktiv werden will, ksann Hüpfburg und Karussell benutzen oder Bubble-Fußball ausprobieren. Bücherbasar in der Bibliothek, Frettchenzirkus und nicht zuletzt die Versteigerung von Fundfahrrädern sorgen auch bei den Erwachsenen für Spaß.

Höhepunkt ist dann gegen 14 Uhr das zweite Entenrennen auf der Panke. An die 50 gelbe Gummitiere werden zu Wasser gelassen. Siegerin ist ausgerechnet eine rote Ente.

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