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Handball
Nach der Pause die Linie verloren

Sieg nicht wiederholt: Im Hinspiel erzielte FHC-Akteurin Antonia Zimmermann den Siegtreffer zum 30:29 über den SV Henstedt-Ulzburg. In der Rückpartie blieb die Mannschaft punktlos.
Sieg nicht wiederholt: Im Hinspiel erzielte FHC-Akteurin Antonia Zimmermann den Siegtreffer zum 30:29 über den SV Henstedt-Ulzburg. In der Rückpartie blieb die Mannschaft punktlos. © Foto: Winfried Mausolf
Matthias Braun / 16.04.2018, 07:00 Uhr
Henstedt-Ulzburg (MOZ) Die Handball-Frauen des Frankfurter HC haben das letzte Auswärtsspiel der Saison beim SV Henstedt-Ulzburg mit 21:26 (12:14) verloren. Durch die sechste Saisonniederlage rutschten die Schützlinge von Trainerin Daniela Filip vor dem finalen Heimspiel in der dritten Liga Nord am Sonnabend auf Rang fünf, auf dem sie die Saison auch beenden werden. Beste Werferinnen für den FHC waren Antonia Zimmermann (8/4) sowie Anja Ziemer, die fünfmal traf.

Schnell hatten sich die Gastgeberinnen nach acht Minuten einen 5:2-Vorsprung herausgeworfen. Nun fanden auch die Oderstädterinnen ihren Rhythmus und wendeten die Partie mit einem 6:1-Tore-Lauf zu einer eigenen 8:6-Führung (15.). Der Vorteil hielt bis zum Frankfurter 11:9 (23.). Zu diesem Zeitpunkt hatten die beiden Linkshänderinnen des FHC, Anja Ziemer und Antonia Zimmermann, gemeinsam bereits neun Treffer erzielt, davon vier vom Strafwurfpunkt.

„Die Mädels waren motiviert und haben auch gut nach vorn gespielt“, erkannte Daniela Filip. „Dennoch hätten wir noch mehr Druck auf den Gegner ausüben müssen und ihnen nicht so viele Freiräume zugestehen dürfen.“ So drehten die „Frogs-Ladies“ den Spieß wieder um, nutzten nach dem 10:12 zwei Zeitstrafen gegen die Frankfurterin Michéle Dürrwald und nahmen ein 14:12 mit in die Kabinen.  Mit zwei Treffern nach dem Wechsel erhöhte Henstedt-Ulzburg auf 16:12 und so sehr sich die Frankfurterinnen auch bemühten, liefen sie diesem Rückstand nun durchweg hinterher. „Leider haben wir in der zweiten Halbzeit unsere Linie verloren und sind aus dem Loch nicht mehr herausgekommen“, analysierte die FHC-Trainerin. „Am Ende waren es dann auch einige Fehler und Fehlwürfe zu viel.“

Antonia Zimmermann gelang es mit zwei verwandelten Siebenmetern zehn Minuten vor dem Ende beim 22:19 zwar noch einmal, die Hoffnung bei den extra mit einem Fan-Bus angereisten Frankfurter Anhängern aufrechtzuerhalten, aber der FHC konnte dem Spiel keine erneute Wende mehr geben.

Mit dem Heimspiel gegen den SV Grün-Weiß Schwerin endet am Sonntag um 17 Uhr in der Brandenburg-Halle die Spielzeit. In Zusammenarbeit mit mehreren Kleinsponsoren will der FHC dann in und vor der Halle ein großes Saison-Abschlussfest mit den Fans feiern. (mbr)

Frankfurt: Ronja Nühse, Mandy Schneider – Anja Ziemer 5 (4/3), Emilia Heinrich, Josephin Keßler 2, Saskia Nühse, Beatrice Zacharias, Theresa Loll 1, Antonia Zimmermann 8 (4/4), Svjetlana Kresovic 2, Vivien Groke, Michéle Dürrwald, Maria Heinke 1, Kathleen Müller 2.Siebenmeter: Henstedt 7/6, Frankfurt 8/7 – Zeitstrafen: SVHU 4, FHC 4 – Schiedsrichter: Lars Hamerich, Arne Surrow (Hamburg) – Zuschauer: 207

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