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44-Stunden-Woche, Auszahlung von Überstunden und höhere Zulagen

Feuerwehr
Fünf Millionen Euro für Überstunden

Die Mahnwache von Feuerwehrleuten  vor dem Roten Rathaus unter dem Motto BERLIN BRENNT für bessere Arbeitsbedingungen.
Die Mahnwache von Feuerwehrleuten vor dem Roten Rathaus unter dem Motto BERLIN BRENNT für bessere Arbeitsbedingungen. © Foto: dpa
dpa / 16.04.2018, 13:43 Uhr
Berlin (dpa) Eine 44-Stunden-Woche, Auszahlung von Überstunden und höhere Zulagen - Innensenator Andreas Geisel (SPD) hat am Montag angekündigt, die Arbeitsbedingungen bei der Berliner Feuerwehr zu verbessern. Er hatte zuvor mit Vertretern der Feuerwehr und den Gewerkschaften über die Forderungen der Mitarbeiter gesprochen.

Die Arbeitszeit der Feuerwehrleute soll sich von 48 Stunden auf 44 Stunden verringern, sagte Geisel. Statt Doppelschichten soll es nur noch Zwölf-Stunden-Dienste geben. Diese Änderung trete zum 1. Mai in Kraft, die Umsetzung könne aber bis September dauern. Geisel kündigte zudem an, die Überstunden der Feuerwehrleute komplett auszuzahlen - insgesamt fünf Millionen Euro. Auch 94 neue Fahrzeuge sollen aus dem Haushalt finanziert werden.

Die Feuerwehrzulagen sei ebenfalls Thema gewesen, hier gebe es aber noch keinen Konsens. Wie der stellvertretende Landesbranddirektor Karsten Göwecke sagte, fordern die Feuerwehrleute eine Erhöhung der Zulagen, eine Anrechnung auf das spätere Ruhegehalt und eine Ausweitung auf Ausbilder und Leitstellenpersonal. Die Verhandlungen sollen zeitnah beginnen.

Die Feuerwehrleute protestieren seit etwa drei Wochen rund um die Uhr vor dem Roten Rathaus für bessere Arbeitsbedingungen. Die Mahnwache „Berlin brennt“ soll enden, sobald sich erfolgreiche Verhandlungen abzeichnen, wie der stellvertretende Verdi-Landesbezirksleiter Roland Tremper sagte.

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