Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

FV Erkner unterliegt Ströbitzern mit 0:1

Nach dem Regen: Zweikampf zwischen dem Erkneraner Björn Nehls (links) und Rostyslav Diakiv, der über die linke Seite das Tor für den Tabellenzweiten Wacker Ströbitz vorbereitete
Nach dem Regen: Zweikampf zwischen dem Erkneraner Björn Nehls (links) und Rostyslav Diakiv, der über die linke Seite das Tor für den Tabellenzweiten Wacker Ströbitz vorbereitete © Foto: Andreas Hoffmann
Sven Bock / 17.04.2018, 02:15 Uhr
Erkner (Fupa) Der FV Erkner unterlag im Spitzenspiel der Fußball-Landesliga Süd dem SV Wacker Ströbitz mit 0:1 – und hat damit unfreiwillig das Titelrennen noch spannender gemacht. Das Tor des Tages erzielte  Tobias Voigt in der 69. Minute. Bester Mann bei den Gastgebern war Schlussmann Oliver Hoffmann.

FVE-Trainer Heiko Schickgram sprach von einem verdienten Sieg der Cottbuser Gäste. „Insgesamt hatten sie mehr Möglichkeiten. Wir haben es leider nicht geschafft, für die nötige Entlastung zu sorgen, haben nach vorne zu schnell die Bälle verloren.“

Bei strömendem Regen hatten sich beide Teams eine ausgeglichene Anfangsphase geliefert. Die beste Chance hatte der Tabellenfünfte: Sven Paprotny tauchte nach einem hohen Ball über die Gäste-Abwehr frei vor André Thoms auf, der Wacker-Keeper konnte aber mit den Fäusten klären (12.).

In der Folge aber übernahm Wacker mehr und mehr das Kommando. Den zumeist über die Außenbahnen gut herausgespielten Angriffen fehlte allerdings noch die letzte Konsequenz. Nach der Pause erhöhte der Tabellenzweite den Druck. Gregor Holz prüfte Hoffmann aus 18 Metern (54.), Martin Handreg umkurvte auf Klasse-Vorarbeit von Rostyslav Diakiv den Keeper, traf jedoch nur den langen Pfosten (64.). Fünf Minuten später war es dann aber soweit: Mittelfeldstratege Voigt nahm am rechten Strafraumeck eine Diakiv-Flanke direkt aus der Luft und versenkte die Kugel im linken unteren Eck.

Nach diesem sehenswerten Treffer hätten die Gäste die Führung ausbauen können, Diakiv und Handreg scheiterten aber mehrfach an Hoffmann, der sein Team bis zum Schlusspfiff im Spiel hielt.

„Wacker steht nicht umsonst so weit vorn. Ich bin trotzdem mit dem Auftritt meiner Mannschaft zufrieden, das war ordentlich“, sagte Schickgram nach dem Abpfiff. „Personell haben wir zu viele Probleme. Deswegen wäre es unrealistisch, in der Tabelle weiter nach oben zu schauen“, weiß der Erkneraner Übungsleiter.

Bei den Ströbitzern geht der Blick dagegen Richtung Spitze: Mit dem Auswärtssieg und der gleichzeitigen 0:1-Heimniederlage von Spitzenreiter BSC Preußen Blankenfelde/Mahlow gegen Phönix Wildau verkürzte der Verfolger den Rückstand auf neun Zähler, hat allerdings auch noch drei Nachholspiele auszutragen. Am Sonnabend trifft das Duo im direkten Duell aufeinander.

Trainer Tino Kandlbinder ist nach der Partie in Erkner optimistisch: „Wir waren bis auf eine kleine Phase in der ersten Halbzeit und in den Schlussminuten die bessere Mannschaft, haben versucht, zügig in die Spitze zu spielen. Unser Flügelspiel hat sehr gut funktioniert. Dadurch hatten wir viele zwingende Aktionen. Auch kämpferisch hat die Mannschaft gezeigt, dass sie den Sieg unbedingt wollte.“

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2018 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG