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Nur ein Tor in der letzten Viertelstunde

Kai Beißer / 17.04.2018, 02:30 Uhr
Berlin (MOZ) Drei Spieltage stehen noch aus in der Oberliga Oder-Spree der Handball-Männer. Und einige Entscheidungen sind schon gefallen. So, dass den Füchsen Berlin II Meisterschaft und Aufstieg in die 3. Liga nicht mehr streitig zu machen sind. Und, dass der VfL Tegel und der SV Brandenburg-West den Weg in die Berlin- bzw. Brandenburg-Liga antreten müssen.

Letzteres droht auch noch dem Grünheider SV, der beim ungeschlagenen Spitzenreiter aus dem Berliner Westen – der seine Heimspiele im Osten austrägt – in einer tor-armen Partie mit 19:23 (9:14) unterlag. Allerdings waren bei dem Gastspiel in der Werferhalle im Sportzentrum Hohenschönhausen auch keine Punkte eingeplant. Die gilt es in den ausstehenden Heimspielen gegen die Spielgemeinschaft OSC Schöneberg-Friedenau und Drittliga-Absteiger HV Grün-Weiß Werder sowie beim Ludwigsfelder HC zu holen. Kurios: Da  Trio rangiert auf den Plätzen 5 bis 7. Die Grünheider sind Elfte und nehmen damit aktuell den vermutlichen ersten sicheren Nichtabstiegsplatz ein, allerdings punktgleich mit dem VfV Spandau und nur einen Zähler hinter dem Bad Doberaner SV.

Gegen die zweite Mannschaft der Bundesliga-Füchse fanden die Gäste von der Löcknitz nur schwer ins Spiel. Zwar konnten sie nach einem 0:3-Rückstand beim 4:4 wieder ausgleichen (9.), bis kurz vor der Pause wuchs der Rückstand aber auf sechs Treffer an. Vier der ersten sechs Berliner Tore gingen dabei auf das Konto von Rechtsaußen Cyrill Akakpo.

Die Grünheider hatten sich vor allem durch ein Dutzend technische Fehler selbst in Nöte gebracht. Diese zu minimieren war die Marschroute, die Trainer Uwe Schwiderski für die zweite Hälfte ausgab. Und siehe da: Der Außenseiter kam heran und ging durch Robert Kaberidis sogar in Führung (18:17/46.).

Dann allerdings klappte gar nichts mehr: Die Jung-Füchse erzielten sechs Tore am Stück, während der GSV 13 Minuten lang erfolglos blieb. Auch eine Auszeit und der Treffer von Abwehrchef Mateusz Krzyzanowski 19 Sekunden vor der Schlussssirene konnten am 21. Sieg der Hauptstädter im 23. Saisonspiel nichts mehr ändern. Die Gäste hatten aber trotz der 13. Niederlage „gute Moral bewiesen. Wer werden die nötigen Punkte im Abstiegskampf holen“, versprach Linksaußen Kaberidis.

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