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Schwedterinnen gewinnen in der Handball-Kreisliga

Handball
In der ersten Hälfte elf Hochkaräter versiebt

Starker Auftritt: Eine sehr gute Leistung im Spiel ihres Schwedter Teams gegen den PHC Wittenberge (28:18) zeigte Caroline Meißner (links). Die Frauen aus der Oderstadt bestreiten ihr vorerst letztes Punktspiel am kommenden Sonnabend ab 16 Uhr daheim gegen Tabellenschlusslicht HC Pritzwalk. Anschließend warten noch hoffentlich mehrere Pokal-Aufgaben auf das SSV-Team.
Starker Auftritt: Eine sehr gute Leistung im Spiel ihres Schwedter Teams gegen den PHC Wittenberge (28:18) zeigte Caroline Meißner (links). Die Frauen aus der Oderstadt bestreiten ihr vorerst letztes Punktspiel am kommenden Sonnabend ab 16 Uhr daheim gegen Tabellenschlusslicht HC Pritzwalk. Anschließend warten noch hoffentlich mehrere Pokal-Aufgaben auf das SSV-Team. © Foto: Carola Voigt
Fred Hahne / 17.04.2018, 05:00 Uhr
Schwedt (MOZ) Mit drei Heimspielen beenden die Handballerinnen der zweitplatzierten SSV PCK ihre Saison in der Kreisliga 2017/18. Jetzt gab es nach dem 28:18 gegen den PHC Wittenberge (6.) ein 24:16 gegen Hansa Wittstock (8.). Angesichts eines 40:17-Kantersieges war man bei den Oderstädterinnen natürlich nicht vollauf zufrieden, aber irgendwie belastet die Entscheidung, im nächsten Jahr kein Frauenteam für die Liga zu melden, offenbar derzeit die Psyche der Spielerinnen.

Vor Wochenfrist reisten die Wittenbergerinnen zum Nachholspiel in der Dreiklang-Halle an. Eine vierwöchige Spielpause zuvor und auch der Fakt, dass urlaubs- und krankheitsbedingt personell auf Schmalspur gefahren werden musste, ließ Fragen offen, wie gut man dieses Match bestreiten kann. Der Start funktionierte mit einer 2:0-Führung (2.) dann aber sehr ordentlich. Nach dem Anschlusstreffer ließ der Gastgeber drei Treffer in Serie folgen (5:1/8.). Sieben Minuten später hieß es 8:3.

Irgendwie trafen die Schwedterinnen danach aber das Tor nicht mehr – der Gast kam bis auf 8:6 heran (22.). Vor der Halbzeitpause fing man sich aber wieder etwas und konnte mit einem 12:8 relativ beruhigt in die Kabine gehen. Mit neuen Hinweisen zum Deckungs- und Angriffsverhalten ausgestattet, verlief der zweite Abschnitt wesentlich besser. Gutes Agieren in der Defensive brachte etliche Möglichkeiten zu schnellen Kontern, die zu einfachen Toren genutzt wurden. Über die Stationen 14:10 und 17:10 (38.) sowie 18:13 und 22:13 (48.) zeigten die Gastgeberinnen gute Spielphasen. Der Widerstand des Kontrahenten war längst gebrochen, sodass der 28:18-Endstand letztlich der logische Ausdruck der SSV-PCK-Überlegenheit war.

„Trotz spielerischer Dominanz haben wir uns diesmal sehr schwer getan“, berichtet nun Coach Fred Hahne vom Sonntagsmatch gegen Hansa Wittstock. An die 40 Treffer aus dem Hinspiel kam seine Mannschaft bei weitem nicht heran, weil insbesondere im ersten Durchgang kläglich mit Großchancen umgegangen wurde. Von neun freien Gegenangriffen wurden allein sechs nicht genutzt, insgesamt zählte die Bank elf ausgelassene „Riesen“ in den ersten 30 Minuten, die mit einem mageren 9:6 zu Ende gingen. Zwar gelangen in der zweiten Hälfte 15 Tore, aber das 24:16 war letztlich eine viel zu magere Ausbeute.

Zum letzten Schwedter Punktematch, das keinen Ausschlag mehr für die Platzierung hat (siehe Tabelle), reist am Sonnabend Schlusslicht HC Pritzwalk an. Damit ist das Spieljahr aber nicht zu Ende. Anfang Mai geht es für die Oderstädterinnen zum Pokalspiel beim Ligadritten Bernauer Bären. Einen Sieg vorausgesetzt, was schwer genug wird, wünscht sich Fred Hahne dann für seine Mannschaft den Saisonabschluss mit einem Heimturnier um den Kreispokal Anfang Juni.(fh/jm)

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