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Frankfurter mit weiterem Sieg an den Tischtennisplatten

Tischtennis
Noch ein Punkt fehlt zur Meisterschaft

Tipps in der Pause: TTC-Mannschaftsleiter Peter Kretzschmar agiert, der talentierte Pit Fischer beobachtet aufmerksam.
Tipps in der Pause: TTC-Mannschaftsleiter Peter Kretzschmar agiert, der talentierte Pit Fischer beobachtet aufmerksam. © Foto: Michael Benk
Peter Kretzschmar / 17.04.2018, 05:00 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Der TTC Frankfurt hat sich in seiner letzten Heimpartie der Saison auch von den Gästen aus Herzberg nicht stoppen lassen und besiegte die Empor-Akteure mit 9:3. In der Verbandsliga verbleibt der TTC damit an der Tabellenspitze.

Da die Gäste ihre Doppel umgestellt hatten, kam es gleich zu Beginn zum Aufeinandertreffen der beiden Spitzendoppel. Dabei unterlagen Kretzschmar/Witt gegen die Herzberger Thiere/Vierk in vier Sätzen. Leichtes Spiel hatten dagegen Waczek/Reiche beim glatten 3:0-Sieg gegen ihre Kontrahenten. Hart umkämpft war wieder das Doppel Nummer drei. Rudomina/Fischer konnten sich hauchdünn im Entscheidungssatz durchsetzen.

Ebenso spannend ging es anschließend im ersten Einzel zwischen Roman Waczek und dem mehrfachen DDR-Meister Hartmut Vierk zu. Im Linkshänder-Duell kam es immer wieder zu langen Ballwechseln mit ansehenswerten Angriff- und Abwehraktionen von beiden Akteuren. Letztendlich war der Elsterstädter einen Tick besser und behielt mit 13:11 die Oberhand. Kamil Rudomina gewann dann die zweite Partie im oberen Paarkreuz mit 3:1 gegen Steffen Thiere in einem von beiden Seiten offensiv geführten Match. Anschließend konnte Peter Kretzschmar mit dem gleichen Ergebnis gegen seinen Angstgegner Reno Bergemann triumphieren. Uwe Witt hatte dagegen einen schweren Stand in seiner Partie gegen den jungen Tristan Kretschmer. Der Herzberger setzte den Oderstädter immer wieder mit gut platzierten Angriffsbällen unter Druck und gewann alle Sätze. Schnell war die Begegnung zwischen Marco Reiche gegen Ulf Krüger zugunsten des Frankfurters entschieden.

Im letzten Einzel des ersten Durchganges standen sich das TTC-Talent Pit Fischer und Marcell Schulze gegenüber. In einem wechselvollen Match ließ sich Fischer nie von seiner spielerischen Linie abbringen und blieb auch in kritischen Situationen ruhig. Mit seinem Vorhand-Topspin punktete der Frankfurter oft erfolgreich. In jeder Phase war er spielerisch kreativ. Völlig verdient konnte Pit Fischer knapp als Gewinner vom Tisch gehen.

Die drei Einzel im zweiten Durchgang gingen wieder ziemlich eindeutig an den Gastgeber. Waczek, Rudomina und Kretzschmar gewannen ihre Partien klar. Sie kontrollierten das Spielgeschehen und ließen ihre Widerparts nie zur Entfaltung kommen. Damit stellten sie den Endstand von 9:3 her.

Durch diese geschlossene Mannschaftsleitung verteidigte das TTC-Team die Tabellenspitze und benötigt einen Punkt aus dem letzten Spiel in Stahnsdorf, um die Meisterschaft zu gewinnen.

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