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Wandlitz erlebte am Wochenende den Auftakt beim Kinder- und Jugendfestival

Jugendfestival
Tanzen, Singen, Musizieren

Sportlich dabei: Die Cheerdancer aus Schwanebeck begeistern das Publikum mit ihren Bildern.
Sportlich dabei: Die Cheerdancer aus Schwanebeck begeistern das Publikum mit ihren Bildern. © Foto: Fabian Sauer
Fabian Sauer / 17.04.2018, 06:00 Uhr - Aktualisiert 17.04.2018, 13:31
Wandlitz (MOZ) Nach der „Dance Competition“ in Bernau und dem „Märzfestival“ in Eberswalde läutete der Förderkreis für künstlerische Jugendarbeit (FKJ e.V.) am vergangenen Wochenende mit seinem großen Kinder- und Jugendfest in Wandlitz die Open-Air-Saison ein.

Wandlitz.  Nach der „Dance Competition“ in Bernau und dem „Märzfestival“ in Eberswalde läutete der Förderkreis für künstlerische Jugendarbeit am vergangenen Wochenende mit seinem großen Kinder- und Jugendfest in Wandlitz die Open-Air-Saison ein. Im Mittelpunkt des bunten Kinder-Festivals standen Tanzgruppen, Sportvereine und Freizeitakteure aus der Gemeinde und darüber hinaus, die mit vielseitigen Auftritten und Darbietungen zum Ausprobieren und Mitmachen einluden.
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Kinderfestival in Wandlitz

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Im Mittelpunkt des bunten Kinder-Festivals standen Tanzgruppen, Sportvereine und Freizeitakteure aus der Gemeinde und darüber hinaus, die mit vielseitigen Auftritten und Darbietungen zum Ausprobieren und Mitmachen einluden.

Bereits zum 18. Mal findet in diesem Jahr das Kinder- und Jugendfestival in Wandlitz statt, entsprechend eingespielt sind die Abläufe. Für das große Kinder-Spektakel hat sich der Vorplatz des Strandbads in einen kleinen Rummel mit allerlei spannenden Attraktionen verwandelt. Neben Riesenrutsche und Hüpfburg, warteten auf die jungen Besucher ein Karussell, ein Trampolin, Wasserball-Laufen, Ponyreiten und viele Workshops. Hauptattraktion waren jedoch die zahlreichen Freizeit- und Tanzgruppen, die auf großer Bühne ihr Können vorführten.

Auf dem Programm standen dafür auf zwei Tage verteilt Präsentationen aus den Bereichen Gesang, Instrument und Tanz – allerdings nicht nur von Vereinen.

Unterstützt wird das Kinderfest seit Anfang an auch von den örtlichen Kitas, Horten und Schulen sowie Tanzgruppen aus der gesamten Region. „Die Gemeinde ist da wirklich sehr daran interessiert, die Informationen zum Fest weiterzugeben. So bekommen wir immer wieder Anfragen von neuen Vereinen oder Gruppen, die ihre fertigen Projekte vorstellen wollen“, erzählt Heike-Doreen Klein, die als Vorstandsmitglied des Förderkreises für die Organisation verantwortlich ist und das Fest auch ins Leben gerufen hat.

„Eigentlich ist das Kinder- und Jugendfest ein Nebenprodukt meiner Doktorarbeit gewesen“, erzählt Klein. Vor knapp 13 Jahren entwickelte Klein die Idee für das Kinderfest, um jenseits der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer die kreativen Qualitäten von Kindern und Schülern zu fördern. „Ziel dahinter ist, das Selbstvertrauen der Kinder ganz natürlich zu stärken, damit es dann auch auf andere Bereiche abstrahlen kann“, erklärt Klein. „Das Jugendamt fand das Konzept so toll, dass man es dann umgesetzt hat“, freut sich Klein.

Zusätzlich hat der Verein mit dem Kinder- und Jugendfest über die Jahre weitere Gleichgesinnte gefunden, um die künstlerische Freizeitbeschäftigung mit integrativem Grundgedanken zu fördern. Private Unternehmer und Geschäftsleute helfen dabei ebenso wie die Gemeinden und Brandenburgs Minister für Europa und Verbraucherschutz, Stefan Ludwig. „Egal ob Anfänger, Fortgeschrittene oder Kinder mit Migrationshintergrund – jeder ist willkommen“, bekräftigt Heike Doreen Klein. In diesem Jahr habe man das Konzept auch erstmals um Teilnehmer aus Polen erweitert, wie sie berichtet. Für den Anfang sind es zwei polnische Tanzgruppen, die sich zu den knapp 20 lokalen Vereinen gesellen.

Das dürfte auch die zahlreichen anderen Tanzgruppen gefreut haben, schließlich sind die Veranstaltungen des Förderkreises für künstlerische Jugendarbeit e.V. gern genutzte Gelegenheit, um sich untereinander zu vernetzen und beispielsweise auch mal gemeinsam Workshops zu organisieren.

Für Sabrina Kossahl und ihre „Angel Dancers“ aus Berlin-Reinickendorf dient das Kinderfest auch dazu, die neu einstudierte Choreografie zum ersten Mal vor Publikum zu präsentieren. „Letztes Jahr haben wir in Bernau den ersten Platz gemacht, mal sehen, welchen Platz wir mit dem neuen Tanz holen“, zeigt sich die 37-Jährige gespannt.

„Ich weiß zwar gerade nicht, seit wann wir schon teilnehmen, aber ich kann mich daran erinnern, noch als Tänzerin auf dem Kinderfest aufgetreten zu sein“, weiß Kim Semrau zu berichten. Die 19-jährige Berlinerin ist seit mittlerweile zehn Jahren bei den Cheerdancern des SG Schwanebeck – früher als Tänzerin und inzwischen auch als Co-Trainerin einer eigenen 15-köpfigen Tanztruppe.

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