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Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte August

Spatenstich
Baustart für die Ortsverbindungsstraße

Hinein in die Grasnarbe: Ronny Spremberg-Frase von Berger Bau, Brunhild Wenzel vom Planungsbüro, Wriezens Bürgermeister Karsten Ilm (CDU), der Stadtverordnete Reiko Heinschke (CDU/UWG), die zuständige Fachbereichsleiterin in der Stadtverwaltung, Michaela Hytra, und Haselbergs Ortsvorsteherin Corina Woite (v. l.) stellten sich für die Fotografen an der Ortsverbindungsstraße zwischen Frankenfelde und Haselberg auf.
Hinein in die Grasnarbe: Ronny Spremberg-Frase von Berger Bau, Brunhild Wenzel vom Planungsbüro, Wriezens Bürgermeister Karsten Ilm (CDU), der Stadtverordnete Reiko Heinschke (CDU/UWG), die zuständige Fachbereichsleiterin in der Stadtverwaltung, Michaela Hytra, und Haselbergs Ortsvorsteherin Corina Woite (v. l.) stellten sich für die Fotografen an der Ortsverbindungsstraße zwischen Frankenfelde und Haselberg auf. © Foto: Anett Zimmermann
Anett Zimmermann / 17.04.2018, 06:15 Uhr
Frankenfelde (MOZ) Die Ortsverbindungsstraße zwischen den Wriezener Ortsteilen Frankenfelde und Haselberg wird in den nächsten Monaten teils grundhaft ausgebaut. Das Vorhaben wird durch das Land Brandenburg mit Mitteln des Bundes gefördert.

Die Kreuzung in Haselberg war am Montagvormittag bereits halb gesperrt, dafür aber das Umleitungsschild noch durchgestrichen. Mit den Vorarbeiten für den Ausbau der Ortsverbindung nach Frankenfelde war allerdings bereits im Herbst begonnen worden. So sind die Bäume links und rechts der Straße zum Schutz schon mit Holzlatten versehen. Weil die zwei Kilometer lange Strecke für das Vorhaben jedoch gesperrt werden muss, hatte die Stadt damals um Verständnis geworben, dass der Baustart selbst erst nach dem Winter erfolgen soll.

Dass die Straße nun doch ausgebaut wird, ist für die Bewohner der beiden Ortsteile ohnehin ein kleines Wunder. Vor einigen Jahren sei schon mal ein Anlauf unternommen worden, berichtete Bürgermeister Karsten Ilm (CDU) vor dem symbolischen Spatenstich an der Kreuzung in Frankenfelde, wo auch die Umleitung über Lüdersdorf endet. „Vor sechs Jahren“, präzisierte nicht nur Friedhelm Zapf, Stadtverordneter der Fraktion Bürger für Wriezen und Barnim-Oderbruch (BWBO) und selbst Frankenfelder. Die Bewohner der Ortsteile hatten den Rückzieher des Stadtparlaments damals nicht nachvollziehen können, zumal Fördermittel zur Verfügung standen.

Umso erleichterter zeigte sich nun nicht nur der Bürgermeister, dass es mit dem Ausbau „endlich doch noch klappt“. Rund 400.000 Euro seien dafür eingeplant. „Davon sind etwa 300.000 Euro Fördermittel“, erklärte Karsten Ilm und freute sich mit Blick auf die Vorgeschichte über „die beachtliche Unterstützung, ohne die die Stadt die Straße nicht sanieren könnte.“ Dabei habe diese nicht nur für die beiden Ortsteile eine viel größere Bedeutung als gedacht. Ilm erinnerte an die weiten Arbeitswege, die von Bewohnern in ländlichen Gebieten häufig hingenommen werden müssen. „Da ist ein gewisser Standard notwendig“, sagte er und fügte hinzu, dass der Straßenzustand oft aber eine Gefährdung darstelle. Die Infrastruktur müsse mit Blick auf den gewünschten Zuzug aber auch in Zukunft erhalten werden. Deshalb bezeichnete Ilm den symbolischen Spatenstich in Frankenfelde als einen der ersten Schritte in diese Richtung. „Wir haben weitere Straßen und Gehwege, die saniert werden müssen. Wir arbeiten sukzessive daran.“

Erst in der Vorwoche waren die größten Schäden auf der Umleitungsstrecke über Lüdersdorf durch die Stadt behoben worden. Die Schilder, die davor warnen, sollen auf Forderung des Straßenverkehrsamtes noch entfernt werden. Allerdings müssen die Bankette noch angeglichen werden. Auch deshalb gilt auf den drei Kilometern zurzeit offenbar nur Tempo 50. Bei landwirtschaftlichen Verkehr wird es dort ohnehin eng.

Das werde sich auch bei der Ortsverbindungsstraße zwischen Frankenfelde und Haselberg nicht ändern, so der Bürgermeister. „Hier entsteht keine Autobahn, die Straße wird 5,20 Meter breit und damit sind wir gut bedient.“ Offen scheint unterdessen zu sein, was die Beteiligten hier und da wirklich als Bauuntergrund erwartet. Selbst Einheimische wissen nicht mehr, wann die Straße zu DDR-Zeiten gebaut worden ist. „Bis dahin war das nur ein Feldweg und dann kam eine Teerdecke darüber“, hieß es.

Vorgesehen sei, die beiden Kreuzungen und Randbereiche in den Kurven grundhaft auszubauen, erläuterte Tobias Radtke, in der Stadtverwaltung zuständig für die Gemeindestraßen, unterdessen auf Nachfrage dieser Zeitung. Bürgermeister Karsten Ilm verwies zudem auf das in Bad Freienwalde ansässige Bauplanungsbüro Wenzel und Berger Bau als ausführendes Unternehmen: „Damit haben wir erfahrene Partner an unserer Seite.“ Die Ortsverbindung selbst bleibe wegen der Arbeiten voraussichtlich bis zum 17. August gesperrt. „Danach können wir vielleicht auch ein bisschen feiern“, ließ Ilm leise durchklingen.

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