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Nicht weniger als 56 Akteure wollten sich an zehn Sisalboards den Sieg beim zweiten Osterdartcup erwerfen. Gelingen konnte dies naturgemäß nur einem Darter: Der hieß am Ende eines packenden Turniers Stefan Brade. Im Finale setzte sich der Turniersieger mit 4:3 gegen Michael Czerny durch.

Dart
In den Morgenstunden fällt Entscheidung

Die erfolgreichen Darter des Gusower Turniers: Michael Czerny unterlag im Endspiel knapp dem Turniersieger Stefan Brade. Im kleinen Finale behielt Heiko Kurz gegen Danny Reinoga die Oberhand (von links).
Die erfolgreichen Darter des Gusower Turniers: Michael Czerny unterlag im Endspiel knapp dem Turniersieger Stefan Brade. Im kleinen Finale behielt Heiko Kurz gegen Danny Reinoga die Oberhand (von links). © Foto: Foto von Tino Krebs
Tino Krebs / 17.04.2018, 06:30 Uhr
Gusow Nicht weniger als 56 Akteure wollten sich an zehn Sisalboards den Sieg beim zweiten Osterdartcup erwerfen. Gelingen konnte dies naturgemäß nur einem Darter: Der hieß am Ende eines packenden Turniers Stefan Brade. Im Finale setzte sich der Turniersieger mit 4:3 gegen Michael Czerny durch.

In den 7-Mann starken Vorrundengruppen qualifizierten sich die Plätze eins bis vier für die anschließenden KO-Spiele. So wurden18 bis 24 Uhr die Vorrundenspiele im Modus 501-double out (Best of three) ermittelt. Ab der KO-Runde (16tel-Finale) wurde bis zum Erreichen des Halbfinals 501-double out (Best of five) gespielt. Die Halbfinals mit den anschließenden Platzierungsspielen wurden beim 501-double out (Best of Seven) ausgetragen.

In der der Vorrunde beeindruckte vor allem der „fliegende Holländer“ Akhian Chow als Dominanter seiner Gruppe H, in dem er mit sechs Siegen (2:0) seine Kontrahenten regelrecht überflügelte. Doch auch die Vorjahresfinalisten Heiko Kutz und Constantin „Cotte“ Schütze standen ihm in nichts nach. Denn während Heiko Kutz mit dem Maximum 180 aufhorchen ließ, checkte Cotte die 143 (60-33-50) mit drei Darts aus. Gruppe D war nichts für schwache Nerven, weil die ersten drei dieser Gruppe mit jeweils fünf Siegen im Entscheidungsleg den Sieger ermittelten. Der jüngste Darter des Turniers und die wohl größte Nachwuchshoffnung der Preussen-Darter in Person von Erik Rollinger setzte sich an Platz 1 der Gruppephase.

Im Achtelfinale wurden dem „fliegenden Holländer“ fast die Flügel gestutzt: In einer hitzigen Schlacht setzte sich Akhian Chow mit 3:2 gegen Enrico Strehl durch, der ihn an den Rand der Niederlage brachte. Auch Erik Rollinger hatte mit 1:3 das Nachsehen gegen den späteren Turniersieger Stefan Brade, gehörte aber zu den Top 16 des Starterfeldes.

Die Viertelfinals verliefen recht einseitig, bis auf das Duell der beiden Turnierneulinge. Stefan Brade bezwang den bis dato ungeschlagenen Turnierfavoriten Akhian Chow mit 3:2.  Im Duell der Vorjahresfinalisten setzte sich Heiko Kutz gegen „Cotte“ klar mit 3:0 durch. Lars Grohmann musste unter den besten Acht die Segel streichen, bei seiner 0:3-Niederlage gegen Denny Reinoga. Michael Czerny hatte erstmals in den KO-Spielen einen klaren Sieg einfahren können und zog ebenfalls ins Halbfinale.

Im Halbfinale traf Vorjahressieger Heiko Kutz auf den Vorjahresdritten „The Steelfinger“ Michael Czerny, der als letzter Gusower Lokalmatador auf Unterstützung der noch anwesenden 30 Zuschauer bauen musste. Schließlich war es mittlerweile 3 Uhr in der Nacht. Im zweiten Halbfinale machte Stefan Brade den Endspieleinzug mit 4:1 gegen Denny Reinoga perfekt.

Im kleinen Finale hievte sich Routinier Heiko Kutz mit einem glatten 4:1-Erfolg gegen Denny Reinoga abermals aufs Siegerpodest. Gegen 4:15 Uhr kam es zum Showdown zwischen Stefan Brade und dem Aushängeschild der Preussen-Darter Michael Czerny. Vom Spielverlauf fraglos ein würdiges Finalmatch, allerdings ohne große Highlights, was wohl der vorangeschrittenen Uhrzeit geschuldet war. Stefan Brade setzte sich gegen 4:40 Uhr beim Stand von 3:3 im letzten Leg durch. Die erstplatzierten Akteuren nahmen neben einem Pokal ein Platinum Steeldartboard in Empfang.

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