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Fast 850 Besucher in Ostereierausstellung

Frank Groneberg / 17.04.2018, 08:15 Uhr - Aktualisiert 18.04.2018, 16:23
Müllrose (MOZ) Mit einem großen Besucher-Plus ist am Sonntag die 25. Müllroser Osterausstellung zu Ende gegangen. Am 13. Mai wird eine Ausstellung über Alltagsgegenstände aus Plaste aus der DDR eröffnet.

„Eine sehr schöne Ausstellung.“ „Wir waren überwältigt von der Vielfalt der Gestaltung.“ „Alle Achtung vor der Akribie und Mühe, Wissenswertes im Blick zu Ostern zusammenzutragen.“ „Fantastische Ausstellung – einfach eine Augenweide und Freude.“ Die Einträge im Gästebuch zeigen es deutlich: Den Besuchern hat die Müllroser Osterausstellung – die erste nach zwei Jahren Pause – gefallen. In vielen Einträgen werden die Macher der Ausstellung ebenso gelobt wie die Leihgeber der Exponate. Und dass die Besucher nicht nur aus der Region ins Heimatmuseum gekommen sind, lässt sich ebenfalls im Gästebuch erfahren: Besucher aus Niedersachsen haben ihr Lob schriftlich festgehalten, Gäste aus Erlangen (Franken) und aus Much in Nordrhein-Westfalen und sogar einige aus der Ukraine.

Auch Romy Werner, Leiterin des Heimatmuseums, freut sich über das große Interesse und die vielen positiven Rückmeldungen. 843 Besucher haben sich die am 3. März eröffnete Osterausstellung, die unter dem Titel „Handwerkliche Kleinkunst – Hände schaffen Freude“ stand, angesehen. „Das ist wirklich eine gute Zahl“, sagt sie, „das sind etwa 200 Besucher mehr als bei der vorangegangenen Ausstellung.“ Diese vorerst letzte Ausstellung hatte im Frühjahr 2015 stattgefunden. Mit dem dann folgenden Müllroser Tourismusstreit hatte Romy Werner im Herbst 2015 gekündigt und war erst im Herbst 2017 – als sowohl die Leitung des Hauses des Gastes als auch der Posten des Amtsdirektors neu besetzt waren – zurückgekehrt.

Mit ihrer Wiederkehr bekam auch die Osterausstellung wieder eine Zukunft. Und mit Angela Brühl, Elsa Hölzke, Erika Richling und Beate Schargott war auch das „alte“ Team sofort wieder mit von der Partie. Die vier Damen bereiteten die Schau vor, bauten sie auf, betreuten sie und bauen sie ab heute wieder ab. Alles in ehrenamtlicher Arbeit. Und sie werden ab dem Herbst auch die 26. Osterausstellung vorbereiten. Dabei hoffen sie auf Unterstützung weiterer Helfer. „Wir würden uns sehr über eine Verstärkung des Teams freuen“, sagt Romy Werner. „Die vier Frauen machen das ja schon viele Jahre. Sehr gern können interessierte Müllroser auch nur in einzelnen Phasen mitarbeiten.“ Wer Interesse habe, melde sich bitte im Haus des Gastes.

Was es in Müllrose bislang nicht gibt, sind Vorführungen oder die Möglichkeiten, selbst Ostereier zu verzieren. Das könnte sich im nächsten Jahr ändern. „Wir überlegen, ob wir zumindest das Vorführen von Verzierungstechniken ins Programm einbauen“, erklärt die Museumsleiterin, „ein- oder zweimal, am besten zu den Osterfeiertagen, wären sicher eine schöne Sache.“

Ab Anfang Mai wird im Haus des Gastes die nächste Ausstellung vorbereitet. Romy Werner hat die Wanderausstellung „Plaste. Material – Design – Geschichte“ des Dok-Zentrums DDR-Alltagskultur Eisenhüttenstadt und der Fachhochschule Köln nach Müllrose geholt. Zu sehen sind dann Alltagsgegenstände aus der DDR – vom Eierbecher über Brotbüchsen und Telefone bis hin zum Bildwerfer, alles aus Plaste oder Bakelit hergestellt. Eröffnet wird die Wanderausstellung am 13. Mai, dem internationalen Museumstag.

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