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Roadster-Feeling
Fiat Spider: Topfit in die Open-Air-Saison

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Wolfgang Brekeller / 17.04.2018, 17:10 Uhr - Aktualisiert 17.04.2018, 17:08
Frankfurt (Oder) (MOZ) Roadster von echtem Schrot und Korn, offene Zweisitzer mit flotter Motorisierung und klassischem Heckantrieb also, machen sich heutzutage rar. Wer halbwegs erschwinglichen und dazu noch ladenneuen Fahrspaß für die soeben angebrochene Open-Air-Saison sucht, der landet unweigerlich bei Fiat oder Mazda - und steht vor der Qual der Wahl. Denn der Fiat 124 Spider und der Mazda MX-5 gleichen sich nicht nur im handlichen Vier-Meter-Format. Unter dem Blech des erst 2016 eingeführten Italo-Roadster steckt viel bewährte Nippon-Technik, mit der es der MX-5 in mittlerweile knapp 30 Jahren Bauzeit zum weltweit meistverkauften Auto seiner Klasse gebracht hat.

Die enge technische Verwandtschaft sieht man den beiden allerdings nicht an, zumal der Fiat nicht nur bulliger wirkt, sondern auch 14 Zentimeter länger baut (4,06 Meter) als der Mazda. Auch bei der Motorisierung geht jeder eigene Wege. Der 124er wird von längs statt quer eingebauten Motoren mit Turboaufladung (140/170 PS) befeuert und zeigt sich damit den MX-5-Saugmotoren (131/160 PS) nicht nur in der Leistung überlegen. Denn das stärkere Triebwerk des Italieners ist dem konsequent auf Sportwagen getrimmten Abarth vorbehalten. Der Spider mit dem Skorpion im Wappen startet topfit in die Saison. Es gibt ihn jetzt in drei Varianten. Als Basismodell mit viel sportlichem Drum und Dran einschließlich Drehschalter für komfortablen oder dynamischen Fahrmodus, womit der Einstiegspreis in die Abarth-Riege von vormals 40.000 auf 33.000 Euro sinkt. Der unter anderem mit bissigen Brembo-Bremsen, Sportauspuff und Bose-Soundsystem ausgestattete Abarth 124 Spider Turismo (ab 37.500 Euro) wird auch mit einer blitzschnell agierenden Sechsgang-Automatik (2000 Euro Aufpreis) angeboten. Neues Topmodell ist der Abarth 124 GT, der mit mindestens 40.900 Euro zu Buche schlägt und anstelle des Stoffverdecks mit einem Hardtop aufwartet. Das besteht aus Kohlefaser, wiegt samt Innenfutter und beheizter Heckscheibe nur 16 Kilogramm und kann mit wenigen Handgriffen auf- oder abgebaut werden.

Der GT, der unter anderem über eine Dual-Mode-Auspuffanlage verfügt, die den 170 PS starken 1,4-Liter-Turbo bei jedem Gasstoß kernig tief röhren lässt, beschleunigt wie alle anderen Abarths in 6,8 Sekunden bis auf Tempo 100, rennt bis zu 224 km/h und geht wie ein Gokart um die Ecke. Normverbrauch: 6,4 bis 6,6 Liter Super. Interessenten sollten sich beeilen, denn der exklusive Spider ist in Deutschland limitiert – auf 124 Einheiten, wie könnte es anders sein.

Trost: Auch der Fiat 124 Spider, der mit einer zusätzlichen S-Design-Variante in die neue Saison startet, die unter anderem LED-Scheinwerfer mit Kurvenlicht, Infotainmentsystem mit Sieben-Zoll-Touchscreen, Bose-Sound und Sportsitze mitbringt, bietet mit seinem durchzugsstarken 1,4-Liter Turbo (140 PS) Fahrspaß pur. Bei Bedarf geht es in 7,5 Sekunden bis auf Tempo 100 und ohne langen Anlauf weiter bis zur Höchstmarke von 217 km/h. Die Preise beginnen nach wie vor bei 24.990 Euro. Zum Vergleich: Der Mazda MX-5 mit 131-PS-Motor ist schon für 22.990 Euro zu haben. Wolfgang Brekeller

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