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60 Leser dieser Zeitung sind auf der ILA exklusiv an Bord des größten Lufthansa-Jumbojets

ILA
Ein Date mit „Brandenburg“

Andreas Wendt / 29.04.2018, 19:00 Uhr - Aktualisiert 29.04.2018, 23:50
Schönefeld (MOZ) Das Lufthansa-Flaggschiff, die Boeing 747-8 mit dem Namen „Brandenburg“ ist am Sonnabend zwischen Boston und Sao Paulo anlässlich der Internationalen Luftfahrtausstellung in Schönefeld zwischengelandet. 60 Leser dieser Zeitung konnten sich eine Stunde lang an Bord umsehen und Flugzeug samt Besatzung kennenlernen.

Aufgehübscht steht sie da am Rande des Ausstellungsgelände der ILA in Schönefeld (Dahme-Spreewald) – die „Brandenburg“, das erste Langstrecken-Flugzeug der Lufthansa im neuen Design. Der berühmte Kranich am Leitwerk der Boeing 747-8 ist jetzt weiß auf blauem Grund. „100 Jahre nach Erfindung des Lufthansa-Kranichs war der Zeitpunkt für das neue Design genau richtig“, sagt Lufthansa-Sprecher Wolfgang Weber.

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Exklusive Besichtigung des Lufthansa-Jets Boing 747-8

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Kai Schäffner ist mit seiner Familie aus Fürstenwalde (Oder-Spree) angereist – wegen der ILA im allgemeinen und der „Brandenburg“ im besonderen. Der Berufsfeuerwehrmann aus Berlin zählt zu jenen 60 Lesern dieser Zeitung, die Freikarten und vor allem eine exklusive Führung durch das Lufthansa-Langstreckenflugzeug gewonnen haben. Während ILA-Besucher zur Besichtigung anderer Flugzeuge stundenlange Wartezeiten in Kauf nehmen, können die Freikartengewinner dieser Zeitung direkt an Bord. Die „Brandenburg“ war erst am Sonnabendmorgen von Boston nach Frankfurt am Main zurückgekehrt und dann zu einem Blitzbesuch der ILA gestartet. Am Abend hob die fast 80 Meter lange Maschine wieder von Frankfurt am Main nach Sao Paulo ab. „Das dauert etwa 23 Stunden“, sagt Flugbegleiterin Iris Lippert, die am Sonnabend die Stewardess-Rolle gegen die des Touristenguides eingetauscht hat. An Bord führt sie Familie Schäffner von der Economy- in die Business-Class und krönt den Rundgang durch das Flugzeug mit einem Abstecher in die First Class. „Nach dem Abendessen wird der Sitz zum Bett mit Matratze und Bettzeug ausgefahren“, erklärt sie den staunenden ILA-Gästen. Acht First Class-Plätze direkt unter dem Cockpit hat die 2012 von Ex-Ministerpräsident Matthias Platzeck und Bundeskanzlerin Angela Merkel getaufte „Brandenburg“ – insgesamt passen 364 Passagiere an Bord. Mit ihnen und den 17 Besatzungsmitgliedern ist die Langstrecken Boeing von Frankfurt am Main zu exotischen Zielen wie Buenos Aires, Chicago, Hong Kong, New York oder Tokio unterwegs und hat bislang 57 000 Flugstunden hinter sich.

„Die Führung war richtig klasse“, schwärmt am Ende Kai Schäffner, dessen 18-jähriger Sohn Fabio von einer Pilotenkarriere träumt. Punkt 10 Uhr morgens standen die Fürstenwalder mit ihrem Freiticket vor dem ILA-Eingang und bedauerten, dennoch die erste Flugshow verpasst zu haben. Sie wurden am Nachmittag mit der Formationsshow von „The flying bulls“ mehr als entschädigt. Noch schwer beeindruckt meldete sich am Sonntag Leserin Christin Zeitlow: „Es war soooo fantastisch gestern. Wir waren den ganzen Tag dort und haben so viel gesehen und den Tag absolut genossen. Die Flugshows waren grandios.“

Auch Eric Rose aus Erkner (Oder-Spree) hat sich über die gewonnenen Tickets für sich und seine Begleitung gefreut. „Ich wäre ansonsten nicht hierher gefahren, weil ich selbst als Student schon 22 Euro zahlen muss“, sagt er. Als Zugabe zu Tornados, Eurofighter, F 35 und Antonow wartet auch auf Eric Rose noch das exklusive Date mit der „Brandenburg“, die er „teilweise sehr luxuriös“ ausgestattet findet. 19 Maschinen dieses Typs hat die Lufthansa in ihrer Flotte – die 270 Millionen Euro teure „Brandenburg“ war der erste dieser Jumbojets. Und alle werden nun nach und nach neu gestaltet. „Bislang gibt es nur zehn Flugzeuge, die das neue Design haben“, sagt Lufthansa-Sprecher Wolfgang Weber. Bis die gesamte Flotte neu gestaltet sein wird, werden seinen Angaben zufolge sieben Jahre vergehen.

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