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Dixieland mit „Blamu Jatz Orchestrion“ im Feuerwehr- und Technikmuseum war erneut ein großer Erfolg

Dixieland
Eine Konzertreihe, die ihresgleichen sucht

Wurden gefeiert: Die Vollblutmusiker  von „Blamu Jatz Orchestrion“ aus  Weimar begeisterten im Feuerwehrmuseum.
Wurden gefeiert: Die Vollblutmusiker  von „Blamu Jatz Orchestrion“ aus  Weimar begeisterten im Feuerwehrmuseum. © Foto: Jörg Hanisch
Jörg Hanisch / 11.05.2018, 06:30 Uhr
Eisenhüttenstadt Es gibt Namen, die ziehen das Publikum einfach an. Einer davon ist „Blamu Jatz Orchestrion“. Das sind sechs studierte Vollblutmusiker aus Weimar. Und die haben am Abend vor Himmelfahrt im Feuerwehrmuseum für ein ausverkauftes Haus gesorgt. Was Museumschef Hartmut Preuß besonders freute, war nicht nur das 40. Jubiläum einer außerordentlich erfolgreichen Konzertreihe, sondern die Tatsache, dass fast alle Plätze schon eine Stunde vor Konzertbeginn belegt waren. „Das überwältigt mich jetzt. Und ich hoffe, dass wir noch viele Konzerte hier erleben werden“, meinte er, während er Gäste willkommen hieß.

Die so nebenbei gesagten Worte haben durchaus einen tieferen Sinn. Denn die Kulturszene der Stadt scheint gerade neu geordnet zu werden. Martina Harz, die neue Kulturchefin, wollte die Frage nach der Zukunft der Konzertreihe nicht eindeutig beantworten, sagte, dass die gesamte Konzeption in der Neubewertung sei und die Stadtverordneten darüber mit befinden müssten.

Für die Stadtverordnete Marina Marquardt (CDU), die gemeinsam mit Ehemann Siegfried seit dem ersten Konzert dabei ist und zum Jubiläum Tochter und Enkel mitbrachte, ist die Sache klar: „Diese Konzertreihe ist ein Aushängeschild für die Kultur in dieser Stadt und ich werde mich dafür einsetzen, dass es diese auch weiterhin gibt.“

Zurück zum Orchester: Die Mannen um Frontmann Bernd Kinkhardt traten in ihrer bekannten lockeren Art auf, stellten sofort die Verbindung zum Publikum her und wurden vom ersten Ton an gefeiert. Das vierte Konzert der Thüringer im Feuerwehrmuseum, die sogar weltweit unterwegs sind, ging mit Interpretationen von den Beatles bis hin zu „Veronica, der Lenz ist da“ richtig ab.

„Genau das ist das Schöne an Eisenhüttenstadt. Nicht nur das einmalige Ambiente lässt uns gern hierher kommen, sondern vor allem das Publikum hat es uns angetan. Der gesamte Rahmen stimmt und ist etwas Besonderes“, waren sich die Musiker einig. Eine Einschätzung, die auch Gastinterpretin Sängerin Vanessa Süß teilte, die erstmals im Feuerwehrmuseum auftrat. Beim ersten Auftritt der Band in Eisenhüttenstadt war damals übrigens der Bierkühler defekt, da konnte das frisch Gezapfte nicht sofort die Kehle der Musiker kühlen. Diesmal klappte alles.

Auch an diesem Abend sorgten Mitglieder des Vereines „Freunde und Förderer des Feuerwehrmuseums“ für das leibliche Wohl der Gäste. Deshalb ging der Dank von Museumschef Hartmut Preuß an den Chef des Feuerwehrmuseums Jürgen Preuß und den Förderverein für die jahrelange Unterstützung und Vorbereitung der Konzerte. Es ist ein Kulturevent, das seines gleichen so schnell nicht finden dürfte und ein Markenzeichen der Stadt.

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