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16. Springtage des RV Beeskow in Buckow

Pferdesport
Spitzen-Reiter äußern sich positiv

Kai Beißer / 16.05.2018, 05:30 Uhr - Aktualisiert 16.05.2018, 09:45
Buckow (MOZ) Steffen Krehl vom Ländlichen Reit- und Fahrverein Lentzke hat die wichtigste Prüfung, das Springen der Klasse M** mit Siegerrunde, bei den 16. Springtagen des Reitvereins Beeskow auf der Anlage in Buckow gewonnen.

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Springtage Buckow 2018

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„Ich hatte ja intern auf Siegfried Stroehmer gesetzt, der auch schon etliche internationale Erfolge vorzuweisen hat“, bekannte Frank Jänicke, Vereins-Chef des gastgebenden RV. Der 58-Jährige vom Haupt- und Landgestüt Neustadt verpasste allerdings die Siegerrunde.

Aufgrund von Krankheit und Verletzungen waren, entgegen der weit höheren Anmeldezahl, nur 18 Reiter-Pferd-Paare beim mit 1000 Euro dotierten „Großen Preis der Sparkasse Oder-Spree“ in den ersten Umlauf gegangen. 25 Prozent von ihnen erreichten laut Ausschreibung die Siegerrunde. Da aber ein halbes Dutzend Starter fehlerlos blieb, schied der mit der schlechtesten Zeit aus, und das war Stroehmer mit Vulkato, mit dem er im Januar beim CSI in Neustadt/Dosse geritten war.

Den Siegerscheck im Hauptspringen holte sich wie schon vor zwei Jahren der Fehrbelliner Krehl mit Candida. Er gewann das Stechen vor Michelle Padberg (RC Gut Wochowsee) mit Santa Esmeralda 2 und Torsten Zellmer von Knobelsdorf (RFV Waldkante) mit Cera 83.

Die Spitzen-Reiter zeigten sich allesamt sehr angetan vom Platz, der Organisation und dem Ablauf der Wettbewerbe, haben einen erneuten Start im nächsten Jahr im Visier. „Mehr kann man sich als Veranstalter nicht wünschen“, freut sich Jänicke, der weiß, „wenn man die Top-Leute erst mal vergrämt, dann war’s das. Die kommen nicht mehr wieder nach dem Motto ,da muss ich nicht noch mal hin’. Aber anders herum ist das sehr, sehr gut.“

Überhaupt durfte sich der Verein bei der 16. Turnier-Auflage auf dem Gelände in Buckow, einem Ortsteil der Gemeinde Rietz-Neuendorf, über ein besonders hochkarätiges Starterfeld freuen. „Wir hatten schon immer gute Leute hier, aber so viele auf einmal von solcher Güte noch nie.“ Unter diesen Vorzeichen war Frank Jänicke auch mit dem Abschneiden der einheimischen Reiterinnen mehr als zufrieden. Allen voran Hanna Musiol, die auf Candy Girl 63, gleich zum Auftakt den Zwei-Phasen-Springwettbewerb gewonnen hatte, und Katharina Krabe, die mit ihren Pferd Fancy Girl 12 in Springen der Klasse A** sich je einmal als Vierte und Sechste platzierte.

Und noch etwas wollte der Vereins-Vorsitzende nicht unerwähnt lassen: die Unterstützung durch die Kameraden derBuckower Feuerwehr „vom ersten Turnier an, Jahr für Jahr“. In der Tat ist es diese Art von Hilfe hinter den Kulissen, die der Außenstehende so gar nicht wahr nimmt. „So reisen zum Beispiel am ersten Tag vor allem die jüngeren Reiter an: mit nur einem Pferd, oft aber eben mit der ganzen Familie quasi als Fanclub im Gepäck. Die Hängerstellplätze auf unserem Gelände sind aber sehr begrenzt, keiner weiß, wo er hin soll, und so herrscht auf dem Platz ein ständiges Gewusel. Ohne unsere Feuerwehrleute wäre das nicht zu bewältigen, und ich kann ihnen gar nicht genug danken“, lobt der Beeskower.

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Paul Hubschmied 17.05.2018 - 10:52:39

Pferdesport ist Tiere quälen

Wer ein Pferd zwingt, über hohe Hindernisse zu springen ist ein Tierquäler. Punkt. Auch "Dressurarbeit" ist Tierquälerei. Ebenso Pferderennen. Wenn Menschen Marathon laufen, oder sich anderweitig verausgaben, so ist das ihre Entscheidung. Ein Pferd würde sich nicht für "Pferdesport" entscheiden.

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