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Wriezener Waldbad geht in dieser Saison mit drei Badewarten an den Start / Wassertemperatur beträgt 19 Grad

Neuerung
Vom Bauhof an die Badestelle

Nadja Voigt / 16.05.2018, 06:15 Uhr
Wriezen (MOZ) Mit gleich drei Badewarten geht das Waldbad Wriezen in diesem Jahr an den Start. Am Dienstag fand traditionsgemäß die Eröffnung statt. Das Waldbad ist nun bis September täglich von Dienstag bis Sonntag zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet.

„Wir hoffen auch in dieser Saison auf viele Besucher“, sagte Wriezens Bürgermeister Karsten Ilm (CDU) am Dienstag anlässlich der offiziellen Eröffnung des Waldbades. Bis zu 10 000 Gäste konnte die Traditionsbadestelle der Stadt und der umliegenden Dörfer schon begrüßen. Im vergangenen Jahr gab es dann jedoch personelle Probleme, weshalb das Waldbad am Wochenende geschlossen bleiben musste. Eine sehr unglückliche Situation, die die Stadtverwaltung in diesem Jahr vermeiden wollten. Mit Marco Nergonewitsch, Mario Wiese und Dino Christen sind in diesem Jahr gleich drei Badewarte am Start. Die sonst im Bauhof Beschäftigten werden nun in der Badesaison, die bis Mitte September geht, abwechselnd im Waldbad tätig sein.  Sodass es von Dienstag bis Sonntag täglich zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet ist. Wie Karsten Ilm vorausblickte, soll es auch in diesem Jahr wieder eine mobile Versorgung geben. „Ich bin sehr zuversichtlich“, sagte er. Auch soll es künftig Schwimmkurse im Waldbad geben, dazu bedarf es jedoch noch näherer Absprachen.

Bis zur offiziellen Saisoneröffnung am Dienstag wurde im Waldbad noch einiges erledigt: Die Fläche vor dem Container gepflastert, der Sand gereinigt, die Bänke wieder aufgestellt, die Mäharbeiten erledigt und das Naturgewässer abgefischt. „Nun verfügt das Waldbad sogar über eine ausgezeichnete Wasserqualität“, sagte das Wriezener Stadtoberhaupt. Gerade erst hatte der Landkreis das Waldbad beprobt. Und in der Saison nimmt das Landesumweltamt alle vier Wochen Wasserproben. „Und die Badewarte prüfen jeden Tag die Sichttiefe im Wasser“, ergänzte Ilm. Sie muss mindestens einen Meter betragen.

„Innerhalb der Badesaison vom 15. Mai bis 15. September überwachen die Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte die Badestellen der Badegewässer insbesondere unter hygienischen Aspekten und führen Besichtigungen, Probennahmen und Analysen von Wasserproben durch“, heißt es dazu auf der Internetseite des Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz. „Sie sind auch die Ansprechpartner für Auskünfte über die aktuelle Wasserqualität, insbesondere in hygienischer Sicht und des gesamten Badestellenbereiches.“ Die Ausweisung der Badegewässer erfolge jährlich bis zum 31. März. Interessierte Bürger können sich zur Ausweisung von Badestellen und während der Badesaison mit Anregungen, Hinweisen oder Beschwerden an die für das Badegewässer zuständige Gesundheitsamt des Landkreises oder der kreisfreien Stadt wenden, lautet die Empfehlung aus Potsdam.

Die Kontrollen und Wasseruntersuchungen werden bis zum Ende der Badesaison am 15. September in regelmäßigem Abstand, der den Zeitraum von einem Monat nicht überschreiten darf, wiederholt. „Sollten bei der Überwachung hohe mikrobiologische Einzelwerte für Intestinale Enterokokken oder Escherichia coli ermittelt werden, werden von der zuständigen Behörde Bewirtschaftungsmaßnahmen ergriffen.“ Die Maßnahmen können sehr unterschiedlich sein. „Das Badegewässer wird erforderlichenfalls auch gesperrt und kann erst wieder zum Baden freigegeben werden, wenn zumindest seine ausreichende Wasserqualität sicher gestellt ist.“ Die von den Gesundheitsämtern entnommenen Wasserproben werden nach europäisch genormten Verfahren analysiert. „In Brandenburg führen diese Untersuchungen Laboreinrichtungen durch, die nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik arbeiten, über ein externes und internes Qualitätssicherungssystem verfügen und in regelmäßigen Abständen von der obersten Landesbehörde überprüft werden“, heißt es vom Ministerium weiter. Mit der interaktiven Badestellenkarte werden die Überwachungsergebnisse der Gesundheitsämter in der Badesaison veröffentlicht.

Die interaktive Karte ist auf der Internetseite des Ministeriums der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz in Potsdam unter der Adresse www.badestellen.brandenburg.de zu finden.

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