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Beim Dorfspaziergang durch Sommerfelde interessiert vor allem das künftige Dorfgemeinschaftshaus

Ortsspaziergang
Schnurstracks zum Bauprojekt

Zwei gehen voran: Ortsvorsteher Werner Jorde (l.) und Bürgermeister Friedhelm Boginski mit Gefolge auf dem Weg durch den Eberswalder Ortsteil.
Zwei gehen voran: Ortsvorsteher Werner Jorde (l.) und Bürgermeister Friedhelm Boginski mit Gefolge auf dem Weg durch den Eberswalder Ortsteil. © Foto: Marco Marschall
Marco Marschall / 16.05.2018, 06:30 Uhr
Eberswalde (MOZ) Es ist ein sommerlicher Montagabend, an dem sich die etwa 25 Sommerfelder und Verantwortliche aus dem Rathaus zusammengefunden haben. Drei Dezernenten und weitere Mitarbeiter der Verwaltung hat Bürgermeister Friedhelm Boginski zum Dorfspaziergang mitgebracht.

Baudezernentin Anne Fellner resümiert zunächst, was  zuletzt im Dorf umgesetzt wurde. Der Spiegel zur besseren Einsicht an der Kurve ist angebracht. Und von den Dialog-Displays, über die beim vorherigen Rundgang diskutiert wurde, gebe es nun jeweils zwei in Tornow, Spechthausen und eben Sommerfelde. Sie zeigen Kraftfahrern an, wenn sie es im Ort zu eilig haben. Was den Radweg nach Hohenfinow betreffe, sei der Landesbetrieb Straßenwesen dran, so Fellner Allerdings sei ein Planfeststellungsverfahren nötig, da sich die Grundstücksfragen nicht so einfach regeln ließen.

Nach der Begrüßung geht es etwa hundert Meter die Straße an der Rüster hoch und wieder zurück. Offenbar gibt es Unebenheiten, die Autofahrern das Leben schwer machen. Baumschnittarbeiten werden kurz angesprochen, dann geht es schnurstracks zum derzeit spannendsten Projekt aus Sommerfelder Sicht: das Dorfgemeinschaftshaus, das auf die Fertigstellung seines Ausbaus wartet. Am Freitag, erklärt Anne Fellner, kämen alle Gewerke vor Ort zu einer Beratung zusammen. Bis zum Ende des Sommers soll alles fertig sein, inklusive Außenanlagen. Die Einweihungsparty ist im Herbst geplant. Bürgermeister Friedhelm Boginski versichert, sich schon auf die Feiern im Haus zu freuen.

Da die Sommerfelder es mit Blick auf die kälteren Monate gern warm haben wollen, interessiert Ortsvorsteher Werner Jorde in erster Linie die Heizung. „Es gibt eine Pelletheizung, wie sie an verschiedenen Stellen der Stadt schon eingebaut wurde“, erklärt Anne Fellner. Diese Stellen sind die Kita Nesthäkchen und der Zoo. Die Stadt hat sich den Klimaschutz auf die Fahnen geschrieben und möchte mit nachwachsenden Rohstoffen Wärme erzeugen. Alle vier Wochen, so wird derzeit geschätzt, müsse in Sommerfelde Material nachgeliefert werden. Übers Internet habe man Zugriff auf die Anlage und werde über Fehler informiert. Anlaufschwierigkeiten seien nicht auszuschließen, doch ließe sich schnell jemand benachrichtigen. Zur Not müsse der Ortsvorsteher Pellets nachlegen, heißt es..

Teurer ist der Ersatzneubau auch geworden, wie Anne Fellner eingangs nochmal erklärt und mit den gestiegenen Baupreisen begründet. Statt der mal geplanten 190 000 werden es 260 000 Euro. Wie die MOZ berichtete, sind die Mehrausgaben durch die Stadtverordneten bereits gebilligt.(mm)

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