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Auswahl zieht sich durch Panketaler Ortsteile

Politik
Mit Wahlplakaten gepflastert

Da wird’s eng: Kleine Plätze wie hier in Schwanebeck sind vollgebaut mit Wahlplakaten.
Da wird’s eng: Kleine Plätze wie hier in Schwanebeck sind vollgebaut mit Wahlplakaten. © Foto: Sergej Scheibe
MOZ / 16.05.2018, 22:30 Uhr - Aktualisiert 17.05.2018, 13:55
Panketal (Andrea Linne) Der Wahlkampf in Panketal äußert sich in Form von Plakatierungen. Manchmal geht kaum mehr. An einigen Laternenmasten hängen Bilder von bis zu fünf potenziellen Bürgermeistern. Auch die AfD Barnim nutzt die Chance, sich dazwischen zu mogeln, obwohl gar kein Kandidat von dieser Partei um den Bürgermeistersessel im Rathaus kämpft. Wie Wahlleiterin Claudia Naß auf Anfrage aber mitteilt, läge dennoch ein Antrag zur straßenrechtlichen Sondernutzung vor.

Die Wähler können sich an den zwei Frauen und drei Männern satt sehen. Auch mit Großplakaten sind viele Plätze ausstaffiert worden. Peggy Peter (parteilos) „ergreift Partei für Sie“, während sich Thomas Stein (Linke) „Bürgernah, verlässlich, für Panketal, immer besser!“ gibt. Andreé Reschke (CDU) möchte „Panketal. Besser machen“, und Max Wonke (SPD) steht für „Generationen. Gerecht. Gestalten“ sowie „Bürgernahe Verwaltung“. Doris Stahlbaum (Bündnis 90/Grüne) „hat Eier“  - und ein Huhn auf dem Arm - und ist „authentisch, sozial und demokratisch“.

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Thorsten Wirth 17.05.2018 - 09:28:45

Klasse oder Masse

Als politisch aktiver Mensch weiß ich, dass es in Wahlkampfzeiten ganz ohne plakative Werbung nicht geht. Auch wenn sich manch einer aufregt. Wie soll den jemand, der für ein Amt kandidiert, Aufmerksamkeit erregen und im besten Fall Interesse? Was mich aber stört ist die Masse der Plakate. Manch Kandidat meint, wenn er in einer Strasse 30 oder 40-fach zu sehen ist, steigert dies seine Chancen, gewählt zu werden. Ein Kandidat hängt in der Schönower Strasse zwischen Alt-Zepernick und Amtshaus mind. 40 x (an 20 Masten), in der Bucher Chaussee waren es vor ein paar Tagen mind. 60 Plakate. Eine inhaltliche Aussage, auch nur ein Schlagwort, sucht man / frau vergebens. Viel hilft viel. Dieser Spruch taugt weder bei Medikamenten noch bei Wahlplakaten. Vielleicht wäre eine Begrenzung auf eine max. Plakatanzahl pro Bewerber / Partei für das Gemeindegebiet eine sinnvolle Sache? Anderswo gibt es das auch schon.

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