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Kontakt nach Israel
Mit Silbermatten gegen Keime im Wasser

Wasser haltbar machen: Birgit Dürsch mit einer Silvertex-Matte in Tel Aviv
Wasser haltbar machen: Birgit Dürsch mit einer Silvertex-Matte in Tel Aviv © Foto: Mathias Hausding
Mathias Hausding / 17.05.2018, 21:11 Uhr
Tel Aviv (MOZ) Wird Wasser gelagert, droht Keimbefall, der das wertvolle Gut unbrauchbar machen würde. Um das zu verhindern hat die Silvertex Aqua GmbH aus Hoppegarten bei Berlin eine spezielle Textilmatte entwickelt. Aus ihr lösen sich bei Wasserkontakt Silberionen heraus, die Keime töten. Das Wasser wird also konserviert und vor Kontamination geschützt. Bis zu zwei Jahre bietet eine solche Matte Schutz, bevor sie ausgetauscht werden muss. „Kleiner Aufwand, große Wirkung“, sagt Firmenchefin Birgit Dürsch.

Die Matte komme im Privatbereich genauso zum Einsatz wie in der Industrie. „In Deutschland haben 30 000 Caravan-Fahrzeuge unsere Matten im Trinkwassertank, auch große Kühltürme haben wir schon ausgestattet“, sagte sie jüngst in Tel Aviv, wo sie im Rahmen einer von der Wirtschaftsförderung Brandenburg organisierten Unternehmerreise ihre Chancen auf dem israelischen Markt auslotete.

„Ich bin zum ersten Mal hier. Die Atmosphäre beeindruckt mich. Und wir haben sehr gute Gespräche geführt“, berichtete die Brandenburgerin. Das Thema Wasser sei für die Region zwischen Mittelmeer und Totem Meer eine ständige Herausforderung, ein gutes Management dieser kostbaren Ressource eine Frage des Überlebens, erzählt sie.

Birgit Dürsch hatte unter anderem die Gelegenheit, dem größten Wasserversorger Israels sowie einem großen Lebensmittelproduzenten ihre Silbermatten vorzustellen. Hinzu kam ein Treffen mit dem Gesundheitsministerium. Was ganz konkret aus diesen Kontakten wird, konnte die Unternehmerin während der Reise noch nicht sagen. „Wir haben Vereinbarungen über das weitere Vorgehen getroffen. Natürlich ist unser Ziel, Verträge abzuschließen und Silvertex-Matten zu verkaufen. Deshalb sind wir hier.“

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