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Vier Medaillen für LOS-Nachwuchs bei DM in Wolfsburg

Drei-Bahnen-Kegeln
Jugend-Kegler so erfolgreich wie noch nie

Erfolgreiches Brüder-Paar: Daniel (links) und Sebastian Hahn vom 1. KC Beeskow
Erfolgreiches Brüder-Paar: Daniel (links) und Sebastian Hahn vom 1. KC Beeskow © Foto: Karl-Heinz Arendsee
Rudolf Heger / 18.05.2018, 05:00 Uhr
Wolfsburg Sieben Medaillen hat Brandenburgs Nachwuchs bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften im Drei-Bahnen-Kegeln gewonnen, viermal waren Sportler aus Oder-Spree beteiligt waren.

Drei Bahnen, das heißt: 40 Kugeln Bohlekegeln, 40 Classic (früher Asphalt) und 40 Scherekegeln. Mit Sophie Riedel (SV Bremsdorf) sowie Sebastian und Daniel Hahn vom 1. KC Beeskow hatte sich ein Trio des  KKV Oder-Spree qualifiziert, als Betreuerin für die Jugendlichen reiste die Beeskowerin Theresa Heger extra aus Hamburg an.

Sebastian Hahn gewann zusammen mit Erik Koschan vom SV Kirchhain im Doppel der Altersklasse 14 die einzige Goldmedaille für Brandenburg, konnte damit seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen und ist mit seinen 14 Jahren nun schon fünffacher Deutscher Meister! Zudem gewann er im Mixed-Doppel mit der erst zwölfjährigen Talea Schultz vom SV Luckau Silber hinter Lucy und Leon Lindner (Lok Blankenburg/KKBV Harz).

Auch die Kieselwitzerin Sophie Riedel präsentierte sich bei den Meisterschaften hervorragend. Im Doppel der U-14-Mädchen spielte sie mit Lina Trogant (ebenfalls Luckau) überzeugend  auf und gewann ebenfalls den Vize-Titel. Deutsche Meisterinnen wurden Laura Weigelt/Lucy Lindner (Hedersleben/Blankenburg), Dritte die Luckauerinnen Talea Schultz und Alexa Radigk. Daniel Hahn war in der U 18 zusammen mit Lukas Rietz vom SV Altdöbern für das männliche Doppel qualifiziert. Beide lieferten eine starke Leistung ab und wurden mit der Bronzemedaille belohnt.

Tags darauf wurden die Einzelkonkurrenzen ausgespielt. Und dabei zeigte sich, wie schwer es die LOS-Kegler beim Dreibahnenspiel haben, da sie nur auf Bohlebahnen trainieren können, weil Classic- und Scherebahnen nicht zur Verfügung stehen. Begonnen wurde traditionsgemäß mit 40 Kugeln Bohle. Hier lag Sebastian Hahn in der U 14 noch in Führung (308), doch schon auf den Scherebahnen verlor er 17 Holz auf den Berliner Lucas Scheffler und beim Classicspiel noch einmal ein Dutzend. So wurde der Beeskower mit 789 Holz Vierter, neun Zähler hinter Philip Bartel (ebenfalls Berlin), hatte zusätzlich das Pech, dass gerade in seiner Altersklasse die mit Abstand besten Ergebnisse in der Breite erzielt wurden.

Sophie Riedel führte nach dem ersten Durchgang das Feld der U-14-Mädchen ebenfalls an (304), fiel aber in der Disziplin Schere schon vorentscheidend zurück und landete letztlich auf Rang 6 (737). Zu Lilli Liefland (KV Lensahn/Ostholstein) und Bronze fehlten auch ihr ganze neun Holz. Gold ging an die überragende Lucy Lindner (812).

Bleibt als Fazit: So erfolgreich wie in Wolfsburg waren die Oder-Spree-Kegler bei deutschen Meisterschaften noch nie.

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